Bundestagswahlkampf 2017 Union büßt in Forsa-Umfrage ein

Eine aktuelle Trend-Umfrage zeigt, dass die Union erneut an Wählerstimmen einbüßt. Die FDP erfreut sich hingegen größerer Beliebtheit. Neben einer Großen Koalition wäre somit im Bundestag nur ein Jamaika-Bündnis möglich.
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Die Unionsparteien erreichen ihren niedrigsten Wert seit April. Quelle: dpa
Forsa-Umfrage

Die Unionsparteien erreichen ihren niedrigsten Wert seit April.

(Foto: dpa)

BerlinCDU und CSU fallen kurz vor der Bundestagswahl in einer weiteren Umfrage in der Wählergunst leicht zurück. In dem am Dienstag veröffentlichten „Stern“-RTL-Wahltrend geben die Unionsparteien zur Vorwoche einen Prozentpunkt ab und erreichen mit 36 Prozent ihren niedrigsten Wert in einer Forsa-Umfrage seit April. Die SPD bleibt bei 23 Prozent. Zugleich gewinnt die FDP einen Prozentpunkt auf neun Prozent. Drittstärkste Kraft bleibt in der Umfrage die Linke mit unverändert zehn Prozent. Auf die AfD entfallen unverändert neun, auf die Grünen acht Prozent.

Damit wäre im neuen Bundestag, der am Sonntag gewählt wird, neben einer Großen Koalition nur ein Jamaika-Bündnis von Union, FDP und Grünen möglich. Bei einer direkten Wahl würden sich wie in der Vorwoche 48 Prozent der Befragten für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) entscheiden, für ihren SPD-Herausforderer Martin Schulz 22 Prozent.

Für die Erhebung befragte Forsa vom 11. bis 15 September 2501 Wahlberechtigte.

  • rtr
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