Nutzung von Facebook & Co.
Grünen-Abgeordnete sind Social-Media-Champions

Soziale Netzwerke sind wichtige Hilfsmittel zur Wählermobilisierung. Eine Untersuchung zeigt: Viele Bundestagsabgeordnete nutzen Facebook, Twitter & Co. Doch am aktivsten über alle Kanäle hinweg sind die Grünen.
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Berlin„Unser Wahlkampf wird 2017 so modern wie nie zuvor!“, kündigten vor wenigen Monaten CDU und Junge Union an. Und auch die SPD ließ die Öffentlichkeit wissen, von der „Kampa17“ aus den modernsten Wahlkampf überhaupt zu machen. Bei genauem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass bei der Nutzung moderner Kommunikationsmittel vor allem die AfD den etablierten Parteien den Rang abläuft.

Was Aufmachung und Reichweite betreffe, sei die AfD im Netz „ganz vorne mit dabei“, sagte jüngst der Mainzer Politikwissenschaftler Thorsten Faas. Der Grund liegt für den Wahlforscher auf der Hand: „Bestimmte Logiken sozialer Medien kommen populistischen Parteien einfach entgegen.“ Aber auch andere Parteien versuchen im Internet-Wahlkampf Punkte zu sammeln. Social-Media-Experten loben etwa FDP-Chef Christian Lindner, der besonders gut verstanden habe, wie Facebook und Co. ticken. Er filmt sich zum Beispiel im Auto, das wirkt persönlich und nah.

Dass Social Media für Politiker unverzichtbar ist, belegt auch eine Auswertung des Bloggers und Politikberaters Martin Fuchs (Hamburger Wahlbeobachter) für den IT-Verband Bitkom. In einer speziellen Untersuchung hat Fuchs die Social-Media-Aktivitäten der 630 Bundestagsabgeordneten unter die Lupe genommen. Zentrales Ergebnis: Die Grünen hängen alle anderen im Parlament vertreten Parteien ab.

Über alle Social-Media-Kanäle hinweg sind die Vertreter der Öko-Partei am aktivsten (63 von 63; 100 Prozent), gefolgt von SPD (191 von 193; 99 Prozent), Die Linke (62 von 64; 97 Prozent) und CDU/CSU (291 von 309; 94 Prozent).

Während Facebook für die Abgeordneten aller Fraktionen eine wichtige Plattform ist, gibt es bei der Nutzung von Twitter und Instagram deutliche Unterschiede. Auf Twitter mit Abstand am aktivsten sind die Grünen-Abgeordneten (58 von 63; 92 Prozent), dahinter folgen nahezu gleichauf Linke (46 von 64; 72 Prozent) und SPD (133 von 193; 69 Prozent).

Von der Unionsfraktion nutzt nur jeder zweite Abgeordnete (149 von 309; 48 Prozent) Twitter. Bei Instagram liegen ebenfalls die Grünen vorne (26 von 63; 41 Prozent), gefolgt von CDU/CSU (84 von 309; 27 Prozent), Linke (14 von 64; 22 Prozent) und SPD (72 von 193; 10 Prozent).

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„Kontakt zu Jungwählern scheint nicht im Fokus zu stehen“

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  • Zumindest sind das dann die Champions von dem Redakteur.

  • Es ist eine zukünftige 5-Prozent Partei, mehr nicht mehr.

    Wer will es denen es verdenken die diese Partei nicht mehr wählt. Wenn an der Spitze -bitte jetzt nicht falsch verstehen- ein gelernter Erzieher (es gibt auch andere denen ich das Amt eher zutrauen würde) und eine abgebrochene Theologiestudentin das Zepter für Deutschland in der Hand halten wollen.

    Spontan würden mit mehr als zwei Hände voll Menschen einfallen, die nicht nur eine bessere Bildung oder gar einen Abschluss oder auch Schulbildung, Studium mit Promotionund summa cum laude auf einer Eliteuni inne haben. Da müssten sogar die Ex-Bildungsministerin und die Bundeswehr-Uschi vor Neid und Erfurcht erblassen.

    Und mit Sonnenblumen, Abschaffung der Bundeswehr, Schwulen und Lesben und Freigabe von Drogen u.a. unwichtige Dinge ist diesem Land nicht geholfen. Man(n) kann auch seine Stimme verschleudern oder gleich von den Wahlen fern bleiben.

    Aber 5 Prozent Menschen die gegen die Wand gelaufen sind und immer wieder in ihrem Leben gegen den Strom schwimmen wollen, wird es immer geben.

    Und was bleibt, wir werden mit den 5 Prozent weiter leben müssen und sie sponsoren. Notfalls auch in der Politik mit einem Anrecht auf eine 5-stellige monatliche Pension, sowie dem Ex-Taxifahrer aus Frankfurt dem 11.000 Euro monatlich bekanntlich nicht ausreichen.

    Ja, das sind unsere Champions.

  • Herr Maidan,Facility-Management, Segment Halbkreis-Ing. käme als Weiterbildung für Sie in Frage, fragen Sie Ihren Berater.

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