Pflegepolitik im Wahlkampf Mehr Geld, mehr Würde

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Aktuelle Umfrage deutet auf große Koalition hin

Auch in einer jüngsten Umfrage blieben die Kräfteverhältnisse zwischen Union und SPD kaum verändert: Einer Emnid-Studie im Auftrag der „Bild am Sonntag“ ergab, dass beide in der Wählergunst zwar verloren. Allerdings gab die Union einen Prozentpunkt auf 36 Prozent ab, während die SPD zwei Punkte verlor und auf 22 Prozent kommt.

Die AfD legte dagegen um zwei Punkte auf 11 Prozent zu und liegt damit nun im zweistelligen Bereich. Linke (10 Prozent) und FDP (9 Prozent) gewannen je einen Punkt, die Grünen lagen unverändert bei 8 Prozent.

Realistisch ist demnach neben der Fortsetzung der großen Koalition nur eine Dreier-Koalition aus Union, FDP und Grünen. Auch für die sogenannte Ampel aus SPD, FDP und Grünen zeichnet sich keine Mehrheit ab. Außenminister und Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel nannte dies eine gute Konstellation. Er als Sozialliberaler sei ein „großer Fan“ dieses Bündnisses, sagte er im SWR. „Im Kern halte ich das für die richtige Koalition.“

SPD-Kanzlerkandidat Schulz kündigte an, vor einem Eintritt in eine Koalition werde es wieder eine Beteiligung der Parteibasis geben. Diesen Weg hatte die SPD vor der großen Koalition 2013 bereits gewählt. Auch die FDP hat einen solchen Schritt angekündigt, sollte sich die Frage der Regierungsbeteiligung stellen.

  • rtr
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