PaidContent - FREE (Aufhebungsmarker)Setzen die SPD und ihr Spitzenkandidat Schulz mit dem Versprechen von „mehr sozialer Gerechtigkeit“ auf das richtige Wahlkampf-Thema? Eine aktuelle Studie ist dieser Frage nachgegangen – und weckt nun erste Zweifel.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Das stimmt. Das Leben ist ein ständiger Kampf.

  • Gibt es überhaupt Gerchtigkeit? Das Leben ist nicht gerecht, es ist ständiger Kampf!

    Von Gerechtigkeit faselnde Parteien haben zumeist durch ihre eigene Mißachtung von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in der Gesellschaft die Ursachen für die spürbaren Ungerechtigkeiten gesetzt. Das trifft auch auf die Parteien mit Freiheit, Religion, Demokratie sowie sozial im Namen zu, ermöglicht durch unser demokratieschwaches Wahlsystem. Spitzenkandidaten sind schon vor dem Wahltag so gut wie im Parlament. ziemlich unabhäng davon, was ihre Wahlkreise am Wahltag von ihnen halten wird.
    Freiheit meint ausschließlich: keine Privilegien, keine Diskriminierungen.

  • Rainer von Horn - 22.08.2017, 13:58 Uhr

    zu Richard Parncutt: Ist das der Professor für Systematische Musikwissenschaft, der die Todesstrafe für den Papst gefordert hat, weil der gegen Verhütungsmittel predigt und damit verantwortlich für den qualvollen Tod vieler Kinder sei?

    Mit Verlaub H. von Horn; Sie suchen sich ja die Aussagen ziemlich skurriler Typen aus, um sich eine Meinung über physikalische Vorgänge in der Atmosphäre zu bilden.

  • @ Herr Helmut Metz

    Richtig!

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Leider wissen die Schlafschafe dies nicht und stempeln sich selber als Versager ab obwohl diese eigentlich Systemopfer sind!

  • @ Sir Alex

    Warum werden TATSÄCHLICH die Armen immer ärmer und die Reichen immer Reichen?
    Die Ursache liegt in der Konstruktion unseres - staatlich gedeckten !! - Geldsystems.
    Was Sie für Geld halten, sind nämlich tatsächlich Schulden. Gäbe es keine Schulden, gäbe es auch kein Geld in unserem staatsmonopolistischen Papiergeldsystem. Das Perfide sind jetzt nicht Zinsen per se (Zinsen sind nämlich der Markt-Preis des Geldes!), sondern Zinsen auf Schuld- bzw. Kreditgeld.
    Dadurch kommt es nämlich erst zu dem exponentiellen Anstieg des "Geldes" auf der einen und der Schulden auf der anderen Seite. Gleichzeitig kommt es durch die stetige Ausweitung der "Geld"-Menge zum sogenannten CANTILLON-EFFEKT:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Cantillon-Effekt
    Mit GESUNDEM GELD würden die Armen jedoch nicht immer ärmer und die Reichen immer reicher werden!!

  • Schere geht weiter auseinander im Zinsknechtsystem.

  • In Deutschland steigt der Wohlstand, gleichzeitig aber auch die Armut. Während hierzulande das Bruttoinlandsprodukt seit Jahren wächst, die Reallöhne 2016 das dritte Jahr in Folge gestiegen sind und der Staat wegen guter Konjunktur und hoher Beschäftigung im vergangenen Jahr einen Überschuss von 23,7 Milliarden Euro erwirtschaftet hat, sind laut aktuellem Armutsbericht von zehn Sozialverbänden fast 13 Millionen Bundesbürger von dieser Entwicklung abgehängt und gelten als arm. Die Verbände berufen sich bei ihren Berechnungen auf das Statistische Bundesamt, das den Anteil der Menschen mit einem Einkommen unter 60 Prozent des mittleren Haushaltseinkommens misst.

  • Jetzt hat auch die CDU ihre „soziale Seite(Gewissen)“ entdeckt.

    „CDU will Anrechnung von Mütterrente auf Grundsicherung abschaffen“

    Dazu will die glorreiche CSU mit der Forderung nach einem zusätzlichen Jahr für Mütter vor dem Jahrgang 1992 den BT-Wahlkrampf bereichern.

    Da sich diese versprochenen Wahl-Wohltaten erst in Jahrzehnten ab Renteneintritt finanziell auswirken, erübrigt es sich, über eine Gegenfinanzierung „nachzudenken“.

    Unter diesen Voraussetzungen kann man davon ausgehen, dass zur Beruhigung allgemein aufgebrachter Gemüter nach „Feststellung des Wählerwillens“ nach Ende des Geklüngels der Systemparteien – diese Wohltaten auch eingeführt.

    Koste es, was es in Zukunft auch kosten mag.

    Und irgendwie kann man diese Wahlversprechen auch mit der „Frauenquote“ in Verbindung bringen. Guter wille ist alles.

  • Hallo Herr Horn...Das Herr Europaeer nicht mit "Klimaleugnern" diskutieren mag ist normal. Versuchen Sie mal mit anderen Gläubigen kritisch über ihren Glauben zu sprechen.

    Ein Glauben erleichtert das Leben. Er gibt Fixpunkte und einen Halt. Geschehnisse lassen sich in Schwarz - Weiss einordnen. Mühsames Nachdenken entfällt.

    Für mich ist das Leben viel komplizierter. Die Hypothese vom "Klimawandel" wird sehr selektiv kommuniziert, das Fehlende muss man suchen wenn man sich ein Bild machen möchte, enthält ein paar wahrscheinliche Tatsachen, viel Unbekanntes, viel Abwegiges, einige bewusst falsche Aussagen. Vermeintliche Erkenntnisse werden durch neue Erkenntnisse in Frage gestellt. Daraus muss ich dann als Logiker einen Schluss ziehen.

  • @ Herr Helmut Metz22.08.2017, 14:12 Uhr

    Nirgends ist die "soziale Gerechtigkeit" deutlicher zu sehen, als im Bereich des gesellschaftlich allseits akzeptierten EEG ("Klimaschutz"), das nichts anderes ist, als eine brutale Umverteilung von unten nach oben verbunden mit einer gigantischen Abgabenlast.

Mehr zu: Studie zu Wahlkampf-Themen - Ein Viertel der Deutschen will mehr soziale Gerechtigkeit

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%