Bundestagswahlkampf Berliner Piraten setzen auf ein Frauen-Trio

20 Stunden lang haben die Berliner Piraten diskutiert, bevor sie sich auf ihre Landesliste für die Bundestagswahl geeinigt haben. Nun steht fest: Gleich drei Frauen belegen die Spitzenplätze.
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Die Piraten stellen ihre Liste für die Bundestagswahl 2013 auf. Quelle: dpa

Die Piraten stellen ihre Liste für die Bundestagswahl 2013 auf.

(Foto: dpa)

BerlinDie Berliner Piratenpartei zieht mit einem Frauen-Trio an der Spitze in den Bundestagswahlkampf. Nach mehr als 20 Stunden Diskussion an zwei Tagen wählten die Piraten am Sonntag die 38-jährige Cornelia Otto auf Platz eins der Landesliste. Auf die Ränge zwei und drei kamen Miriam Seyffarth und Lena Rohrbach. Als aussichtsreich für den Bundestag gelten bei einem Einzug der Piratenpartei die ersten zwei Plätze.

„Wir haben eine Vision und ein Ziel“, sagte die Spitzenkandidatin Otto. Daran müssten sich die Piraten erinnern, um im September bei der Bundestagswahl erfolgreich zu sein. Vor der Wahl hatten die Piraten ihre insgesamt 46 Kandidaten über Stunden teils hitzig befragt. Die Piraten-Mitglieder der Abgeordnetenhausfraktion standen nicht zur Wahl.

Der Berliner Piraten-Politiker Martin Delius gab der Partei auch nach dem Ende ihres Höhenflugs gute Chancen auf einen Einzug in den Bundestag. „Im Moment sehe ich keinen Grund, warum wir nicht darauf hoffen dürfen“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Sollten die Piraten nicht in den Bundestag einziehen, sei das nicht das Ende der Partei. Delius: „Es ist nicht Ziel der Piraten, sich von Wahl zu Wahl zu hangeln, sondern eine langfristige Alternative und politische Bewegung darzustellen.“

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