Bundestrend: FDP bleibt unter der Fünf-Prozent-Hürde

Bundestrend
FDP bleibt unter der Fünf-Prozent-Hürde

Der erfreuliche Wahlausgang für die FDP in Niedersachsen ändert wenig an der Wählerstimmung für die Bundestagswahl 2013. Nach einer jüngsten Umfrage würde es für die Liberalen weiterhin nicht für einen Einzug reichen.
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HamburgTrotz ihres unerwarteten Höhenflugs bei der Wahl in Niedersachsen muss die FDP bei der Bundestagswahl im Herbst weiter um ihren Einzug ins Parlament bangen. Im am Mittwoch veröffentlichten Stern-RTL-Wahltrend erreichten die Liberalen im Bund vier Prozent. Das ist zwar ein Prozentpunkt mehr als in der letzten Umfrage, die Partei liegt damit jedoch weiter unter der Fünf-Prozent-Hürde. Die Union verschlechterte sich um einen Punkt auf 42 Prozent. Das ist aber immer noch einer ihrer besten Werte, seit Angela Merkel (CDU) Bundeskanzlerin wurde.

Auch die SPD verharrt der Erhebung des Forsa-Instituts zufolge auf Bundesebene weiter im Tief und erreichte zum zweiten Mal in Folge nur 23 Prozent. Auch die Werte der anderen Parteien änderten sich nicht: Den Grünen würden weiter 14 Prozent und den Linken acht Prozent der Wähler ihre Stimme geben. Die Piraten würden mit vier Prozent ebenfalls nicht in den Bundestag einziehen. Für die Erhebung befragte Forsa in der vergangenen Woche 2506 repräsentativ ausgewählte Bürger.

Eine schwarz-gelbe Koalition hätte der Umfrage zufolge im Bund derzeit zwar mit zusammen 46 Prozent einen rechnerischen Vorsprung von neun Prozentpunkten vor Rot-Grün, die gemeinsam auf 37 Prozent kämen. Ohne die FDP wäre die Union jedoch auf SPD oder Grüne als Partner angewiesen. Bei der Landtagswahl in Niedersachsen hatten SPD und Grüne mit knapper Mehrheit gewonnen. Die FDP erreichte trotz der Querelen um ihr Spitzenpersonal auch dank vieler Leihstimmen aus dem CDU-Lager überraschende 9,9 Prozent.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Das kennen wir schon von der Landtagswahl in Schleswig-Holstein, NRW und jetzt Niedersachsen. Jeder Kommentar dazu ist überflüssig. "Meinungsverführungsinstitute" haben offenbar nur noch die Aufgabe ihre eigene Existenz zu rechtfertigen und Begründungen für ihre fehlerhaften Vorhersagen zu liefern. Die fast hilflosen nachgeschobenen Begründungen nach dem für die Meinungsforscher völlig blamablen Ergebnis der Niedersachsenwahl untermauern mehr denn je den Spruch "man glaube nur der Statistik, die man selbst gefälscht hat". Insoweit wäre es auch für das Handelsblatt sehr hilfreich sich nicht mit Halbwahrheiten und Diffamierungen seine Leserschaft zu rekrutieren, sonst droht dasselbe Schicksal wie das der FTD und anderer Presseorgane. Für solche Art von sinnlosen mit persönlichen Vorurteilen durchsetzten Kommentare und Berichte gibt es schon genügend Medien in diesem Land, da ist kein Platz mehr für das Handelsblatt.

  • Nun, da sich Westerwelle zu Worte meldete, bin ich beruhigt. Da wird wohl nichts an der Sache dran gewesen sein. Er kann das natürlich weder wissen noch ahnen. In der Hauptsache geht es darum, Schaden vom Personal zu halten, hüben, wie drüben.

    Ich bin fast geneigt, sagen zu wollen, unverfängliche Situationen in solcher Ausführung, sind geübte Spezialität solcher Herren, die im Auftrag handeln.

    Unter uns gesagt, ein untrügliches Zeichen zur genüßlichen Erpressung von Dritten, die derzeit weniger im Fokus sind. Ob die fdp in der Angelegenheit sich einen Bärendienst erweisen wird, scheint fraglich.

  • Sehr geehrtes Handelsblatt-online Team,

    ich schätze dieses Blatt sehr! Jedoch ist euch dieses mal ein Fehler unterlaufen: Eure genannte Umfrage wurde im Zeitraum vom 14.01. bis 18.01.13 durchgeführt, also vor der Niedersachsenwahl.

    Es ist sehr Schade, dass dadurch Negativpresse gemacht wird.

    Viele Grüße

    Duc Nguyen

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