Bundesverkehrsministerium kündigt Hilfe für Krisenregionen im Westen an
Schartau kritisiert Ost-Förderung

Der NRW-Wirtschaftsminister Schartau will die Verlagerung von Arbeitsplätzen von den alten in die neuen Bundesländer stoppen. Die Ost-Förderung müsse geändert werden, verlangt er.

HB BERLIN. In Zukunft sollen Betriebe, die Arbeitsplätze von Westdeutschland nach Ostdeutschland verlegen, nach Ansicht von Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Harald Schartau (SPD) dafür nicht auch noch Subventionen erhalten. Eine entsprechende Änderung der Ost-Förderung müsse «jetzt politisch geklärt werden», sagte Schartau dem Nachrichtenmagazin «Focus».

Dies sei «auch ein Beitrag zur innerdeutschen Solidarität», unterstrich Schartau. Der Staatssekretär in dem für den Aufbau Ost zuständigen Bundesverkehrsministerium, Thilo Braune, erklärte unterdessen, Problemgebieten im Westen solle künftig mehr geholfen werden als bisher. «Die Hilfe für Krisenregionen im Westen ist ein Thema, das jetzt dran ist», sagte er.

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