Bundeswehr
Truppenzahl in Afghanistan wird wieder aufgestockt

Nach einer deutlichen Verschlechterung der Sicherheitslage im Land wird die Zahl der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan wieder aufgestockt. Das Kabinett hob am Mittwoch die Mandatsobergrenze deutlich an.

BerlinDie Zahl der deutschen Soldaten in Afghanistan soll nach dem Willen der Bundesregierung wegen der schlechten Sicherheitslage erstmals seit Jahren wieder steigen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch eine Aufstockung der Mandatsobergrenze von 850 auf 980 Soldaten.

Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich seit dem Ende des Nato-Kampfeinsatzes 2014 jedoch massiv verschlechtert. Die ausländischen Staaten stellen sich daher darauf ein, ihre Truppen länger als ursprünglich geplant im Land zu lassen.

Die Zahl der afghanischen Flüchtlinge in Deutschland steigt seit Monaten drastisch an. Im Herbst eroberten die radikalislamischen Taliban sogar zeitweise die Stadt Kundus, wo die Bundeswehr lange ein großes Feldlager betrieben hatte. Es war einer der größten Erfolge der Extremisten seit ihrem Sturz 2001.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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