Deutschland
Bundeswehr will Dienstreisen privat abwickeln

Trotz der Schwierigkeiten beim IT-Projekt Herkules läuft die Privatisierung bei der Bundeswehr weiter. Das Verteidigungsministerium will das Management der Dienstreisen von Beamten und Soldaten in die Hände der Privatisierungsgesellschaft Gebb geben.

BERLIN. "Das Modernisierungs-Board des Ministeriums hat uns beauftragt, ab Herbst Ausschreibungen dazu durchzuführen", sagte der Chef der Gebb, Ulrich Horsmann, dem Handelsblatt (Montagausgabe). Die Gebb soll die Dienstreisen dann gemeinsam mit Industriepartnern abwickeln.

Das Volumen der jährlichen Reisekosten bei Armee und Ministerium liegt nach Angaben der Gebb im Jahr bei rund 167 Mill. Euro. Mehr als die Hälfte der Kosten gehen aber auf die reine Verwaltung der Reisen zurück, weil die Bundeswehr diese zum Beispiel noch manuell abrechnet und über kein Controlling verfügt. "In der Industrie liegt der Anteil der indirekten Kosten bei 5,6 Prozent", heißt es bei der Gebb. Das Einsparpotenzial sei daher erheblich.

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