Bundesweiter Streik
Klinikärzte legen die Arbeit nieder

Ärzte an Unikliniken und Landeskrankenhäusern in zwölf Bundesländern haben am Mittwochmorgen die Arbeit niedergelegt. Die Ärzteorganisation Marburger Bund fordert 30 Prozent mehr Gehalt und einen spezifischen Tarifvertrag.

HB BERLIN. Mit Warnstreiks und Protestaktionen in den Ländern will die Ärzteorganisation vor den Tarifverhandlungen am Freitag den Druck auf die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) erhöhen. Etwa 40 Kliniken sind betroffen. Die Notfallversorgung soll gesichert werden.

In Nordrhein-Westfalen legten nach dem Ende der Karnevalspause wieder Beschäftigte aus dem nichtmedizinischen Bereich an allen Universitätskliniken die Arbeit nieder. Im Laufe des Tages wollten sich auch Ärzte an Protestaktionen beteiligen.

In Sachsen-Anhalt traten rund 100 Mediziner der Uniklinik Halle in einen zweistündigen Warnstreik. Eine ähnliche Aktion sollte es am Nachmittag an der Universitätsklinik Magdeburg geben. In Niedersachsen wollen Mitarbeiter von insgesamt zehn Krankenhäusern aus Protest nicht arbeiten. In München wurden bis zu 1000 Ärzte zu einer Demonstration erwartet.

Die Ärzteorganisation fordert 30 Prozent mehr Gehalt und einen spezifischen Tarifvertrag für die Ärzte der Unikliniken und Landeskrankenhäuser. Ärzte in Schleswig-Holstein, Mecklenburg- Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Bayern, Niedersachsen, Baden- Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland- Pfalz und im Saarland wollen sich an der Arbeitsniederlegung beteiligen.

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