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Bundesweites Gedenken: Merkel: Eine „Schande für unser Land“

In Berlin wurde den Opfern der Neonazi-Morde gedacht. Angela Merkel versprach dabei Entschlossenheit und Aufklärung. Die ist auch weiterhin dringend nötig. Auch die Wirtschaft beteiligte sich am Gedenken.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel hat den Opfern rechtsextremistischer Gewalt in Deutschland gedacht. Die Kanzlerin bedankte sich zunächst bei den Familien der Opfer, dass sie zu der zentralen Gedenkveranstaltung für die Neonazi-Opfer am Donnerstag in Berlin gekommen waren. Die im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt entzündeten Kerzen stünden für „Opfer einer kaltblütigen Mordserie“, sagte Merkel. Sie mahnte vor den 1.200 Gästen: „Wir vergessen zu schnell, wir verdrängen zu schnell.“

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Merkel sagte ein entschlossenes Eintreten des Staates gegen Rechtsextremismus und Gewalt zugesagt. Als Kanzlerin versichere sie den Angehörigen: „Wir tun alles, um die Morde aufzuklären und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen“, sagte sie bei der zentralen Gedenkfeier für die Opfer der Neonazi-Mordserie am Donnerstag in Berlin. Es gelte alles zu tun, „damit sich so etwas nie wieder wiederholen kann“. Erste Weichen für eine bessere Zusammenarbeit der Behörden würden bereits gestellt.

Merkel betonte, überall, wo an den Grundfesten der Menschlichkeit gerüttelt werde, sei Toleranz fehl am Platz. „Die Morde der Thüringer Terrorzelle waren auch ein Anschlag auf unser Land. Sie sind eine Schande für unser Land.“

NPD, Rechtsextremismus

Auch aus der Wirtschaft gab es heute Zeichen der Solidarität. Bei Porsche in Zuffenhausen und Daimler in Sindelfingen standen um Punkt 12 Uhr die Bänder still. „Wir Porscheaner leben die Integration, und dafür treten wir auch öffentlich ein“, sagte Porsche-Betriebsrat Uwe Hück in Stuttgart. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Michael Sommer, sagte: „Wir müssen ein sichtbares Zeichen gegen Fremdenhass, Rassismus und Antisemitismus setzen.“ Die Rückmeldungen von Betrieben zu der von Gewerkschaften und Arbeitgebern organisierten Schweigeminute seien überwältigend. „Ich wünsche mir, dass sich viele Menschen beteiligen und unser Land eine Minute innehält.“ Viele Betriebe und der Zusammenhalt vieler Belegschaften seien positive Beispiele für erfolgreiche Integration, Respekt und Toleranz.

  • 28.02.2012, 19:20 UhrAnonymer Benutzer: Argusauge

    Ich bin weder für die Linken noch für die Rechten und Nazis und Kommunisten sind mit ein Gräuel. Dennoch durfte Frau Merkel, ohne das bisher ein Prozess stattgefunden hat, ohne das ein Gericht die Schuld der Betreffenden festgestellt und Beweise dafür hat, eine Vorverurteilung nicht vornehmen. Dies schlägt dem demokratischen Rechtsstat voll ins Gesicht. Prinzip: Solange jemand nicht verurteilt ist und zwar auf Grund von Beweisen, hat er als unschuldig zu gelten. Wir sind doch nicht mehr in dem Unrechtsstaat Ostzone Frau Merkel.

  • 23.02.2012, 23:32 Uhrdeltaone

    Was für eine Konzentration ekelhafter Kommentare von den allseits bekannten Antisemiten und Volksgenossen an dieser Stelle. Der Brechreiz überkommt einen beim Lesen. Ein Mord ist ein Mord und bleibt ein Mord, egal von wem an wem. Das sollte menschlichen Wesen ein Gemeinplatz sein, nicht so hier. Wer "D....-Morde" schreibt und den Holocaust als Dogma bezeichnet, zeigt schon, wessen Geistes Kind er ist: Wahrscheinlich vom "Thüringer Heimatschutz" abgeordnete "Arier", die einsam ihre weißen Schnürsenkel am Springersteifel schnüren, weil Mami sie nicht mehr ranlassen möchte.

  • 23.02.2012, 20:08 UhrAnonymer Benutzer: Rainer_J

    Das sehe ich auch so. Aber genau deshalb wird man die jetzige "Version" auch nicht mehr ändern. Sollte etwas herauskommen, dass die beiden Täter entlastet und/oder ihnen eine Teilschuld entlassen müsste, wird man alles schön unter den Teppich kehren und bei der jetzigen Version bleiben.

    Würde mich auch nicht wundern, wenn es die Döner-Morde beim EUdSSR-Glaube wie der Holocaust bis zum Dogma schafft und öffentlich nicht mehr hinterfragt werden darf. Lächerlich.

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