CDA
„Soziales Gewissen“ der CDU wird 60 Jahre

Sie sieht sich als die Wächterin der christlichen Soziallehre und als „soziales Gewissen“ der CDU. Seit nunmehr 60 Jahren versucht die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), diese Rolle auszufüllen – mit weitgehendem Erfolg.

HB KÖLN. Die 1946 gegründete Vereinigung vertritt die Interessen der Arbeitnehmer und versteht sich auch als „Anwalt der kleinen Leute“. Im 60. Jubiläumsjahr verfügt der CDU- Arbeitnehmerflügel nach eigenen Angaben über rund 20 000 Mitglieder – rund 8000 weniger als noch im Jahr 2000.

Trotz dieses Rückgangs sei die „politische Impulsgebung“ der CDA noch stark, sagte Sprecherin Andrea Resigkeit. In der CDU- Bundestagsfraktion seien 46 Abgeordnete – also ein Viertel der Fraktion – zugleich auch CDA-Mitglied. Vorsitzender der CDA ist seit Juni 2005 Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann.

Die Basis für ihre Arbeit sieht die CDA in den Betrieben. Konkret setzt sich die CDA für eine bessere Qualifikation von Arbeitnehmern ein, für Gleichbehandlung von Männern und Frauen, für die Belange von Behinderten oder Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt.

Die CDA war 1945 als Zusammenschluss der christlichen Gewerkschafter der Weimarer Republik gegründet worden, ihre Sozialausschüsse entstanden ein Jahr später in Herne. Zu den bisherigen Vorsitzenden gehören auch der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm, der Theologe und CDU-Politiker Rainer Eppelmann sowie Hermann-Josef Arentz, der Ende 2004 wegen einer Gehaltsaffäre zurückgetreten war.

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