Sarkastische Anmerkungen, wir sollten Frau bundeskanzlerin Merkel keine Angst machen, mit ihrem wachen und Analytischem verstand hat sie alles im Griff. Anders mit Ministerpräsident Mappus, er will nächstes Jahr als Ministerpräsident vom Wahlvolk gewählt werden, seine Aussichten sehen nicht rosig aus. Der bürger und Wähler sieht das ganze Stuttgart 21 nicht im rechten Licht, der bürger muss begreifen, wenn Stuttgart keinen Durchgangsbahnhof erhält, wird baden Württemberg vom Rest der Welt abgehängt, oder um einige Minuten schneller in Ulm an zu kommen als heute, was für ein Fortschritt dieser Unterirdische bahnhof für Stuttgart bringt, ist noch gar nicht bekannt. Eins ist heute schon sicher, auf der frei werdenden Fläche des alten bahnhofes lässt es sich gut Wohnen in Hochhäusern oder nicht? ich glaube wir brauchen kein Prestigeobjekt in Stuttgart, aber mehr Schiene auf dem flachen Land.
Danke
Angie sacht euch ma watt: "imma schön CDU wählen, wah !! Ooch wenn wa noch so ville Mist vabocken, wah. Der Wähla is doch sowieso blöd. bis zur nächsten Wahl hat da ditte sowieso vajessen. Wah ! Stuttgart 21 wird durchjesetzt. in de juten alten DDR ham wa ooch auf Volkes Meinung jeschissen."
interessant ist auch, dass das Verfassungsgericht in Kiel bestimmt hat, dass bis 2012 in Schleswig-Holstein der Landtag neu gewählt werden muss. Eine weitere schwarz-gelbe bastion, die kippen könnte.
Stuttgart 21 ist im Gegensatz zur Neubaustrecke nach Ulm blödsinn. Ein Kopfbahnhof hat nachdem im Personenverkehr fast keine Lokbespannten Züge mehr fahren keine Nachteile. Nachteile hat nur Stuttgart 21 wegen der unabschätzbaren Risiken fürs Geld und wahrscheinlich auch Leben und insbesondere auch durch die kleinere (Hälfte ) Kapazität als bahnhof! ich verweise auf den Fall Staufen wo eine kleine bohrung zur Zerstörung des Historischen Ortskerns führt und den Tunnel bei Leonberg. im "geheimen" Geologischen Guitachten stehen die Risiken klar drin, deswegen darf es auch niemand lesen.
Stuttgart 21 sofort stoppen und neu bewerten!
Wenn es richtig gemacht wird, entstehen nur Kosten unter 400 Millionen. immer noch weniger als 10 Milliarden, wo sich interne Schätzungen für Stuttgart 21 zur Zeit bewegen, und ohne Schäden an infrastruktur, Lebensraum Schlossgarten und historischen Gebäuden!
Mappus präsentiert sich als Untergebener des Automanagers Grube.Er läßt zu, daß mit brachialer brutalität abgerissen wird, obwohl derzeit ein Abriß unnötig ist.Grube holt aus S21 viel Steuergeld heraus, läßt die bahn verkommen, um die bilanz zu verbessern und einen hohen bonus zu kassieren. Und Mappus und die SPD umarmen noch diesen Geldverschieber. Das kommt beim Wahlvolk an.
Die CDU/SPD wird kräftig einbrechen, ihnen droht sogar der Abriß!
Was heißt könnte? Stuttgart 21 ist nur der Punkt auf dem i und dokumentiert ein weiteres Mal die Arroganz der CDU-Macht in diesem Land.
-Fehlendes iFG-Gesetz
-blumenkaufverbot am Muttertag
-Auftritt+Volksverdummung Öttingers beim Tod
Filbingers
-Auftritt von Mappus in Atomkraftwerk Angelegenheit
das sind nur einige Punkte, die zeigen, wie sich die politische Elite gegenüber dem Wähler verhält.
Anzunehmen, dass man dem einen in brüssel einen lukrativen Posten verschafft, dem anderen bei einer Staatsbrauerei, und so die Kungelei fortgeführt wird, ist sicher ein irrtum. Diese Partei muss aus der Regierung, damit "s'Ländle" sauber wird, und dieses Mal werden die Gegner im internet mobilisiert. Da es gelungen ist, dadurch einen Schwarzen in den USA zum Präsidenten zu machen, wird es ja wohl auch noch gelingen, die schwarze Kaste vom Thron zu stürzen. Egal ob Stuttgart 21 realisiert wird oder nicht.
Grundsätzlich bin ich für Projekte solche Grösse wie der S21, sei es zb die neue Philharmonie in Hamburg, brücken ueber ganze Meere hinweg, wie z.b von Kopenhagen nach Malmö. Sie beweisen auch unser tun und schaffen. Man wertet Risiken aus, und legt los.
Neben dem Risiko, ist allerdings auch das liebe Geld ein Thema... ob es schussendlich 4, 8, 12 oder sogar 20Mrd Euro sind, die in einer TV Sendung genannt worden sind, die der neue bahnhof später mal kostet, ist eigentlich fast egal. Was mich am meisten an dieser Situation ärgert ist die Tatsache, wie leichtfertig mit solchen Zahlen jongliert wird. Keiner der genannten Verantwortlichen, sei es Obs, VVs, Fraktionsvorsitzenden, etc.. ist auch nur im entferntesten dafür später wirklich zu verantworten. beispielhaft möchte ich einen Geschäftsführer einer GmbH zur Seite stehen, der sein (privates) Vermögen bei jeder grösseren investition den Risiken gegenüberzustellen hat. Dieser GF haftet mit seinem Vermögen, und wenn er keines hat, kommt er schlimmstenfalls ins Gefängnis.
Auf die Risiken kommend, stellt sich mir eine Frage: Haftet denn zb Herr Mappus, der diesem Projekt zugestimmt hat, ebenfalls, wenn zb die Erde einstuerzt und ein Mensch verunglueckt? Trägt er persönliche Verantwortung, oder nur eine politische? Warum wird die Öffentlichkeit nicht über Studien informiert, die Ausagen über Risiken machen.
Wenn es dann soweit kommt und der bau nicht so rund läuft, haben wir ein ähnliches Theater wie bei dem Unglueck der Loveparade.. ich erinner an die Pressekonferenz, in der die Verantwortlichen sich Gegenseitig das Wort zugeschoben haben.
Aber nun zurück zum Geld. Sagen wir mal, der S21 kostet schlussendlich 5Mrd EUR. Eine ganze Menge öffentliches Geld, dass ebenso auch anderst ausgegeben werden könnte. Auch für Grossprojekte, sofern diese sinnvoll und risikoarm sind.
Die CDU macht sich durch ihre (plötzlich auftretende) Konsequenz und Linientreue was das Projekt Stuttgart 21 betrifft wahrlich keine Freunde. Anstatt tatsächlich in regionale und vielleicht sogar auch politisch primär unwichtige Projekte zu investieren steht eindeutig Prestige im Vordergrund von Stuttgart 21. Ob das tatsächlich "keine Sau interessiert" wird sich spätestens 2011 zeigen.
Die SPD als bestellte Opposition ist in dieser Situation keine Alternative, da sie ebenfalls das milliardenschwere Presigeprojekt unterstützt. Die FDP wiederum glänzt zur Zeit durch Unsicherheit und Meinungslosigkeit, wodurch sie von den Wählern als Trittbrettfahrer angesehen wird.
Was bleibt den baden Württembergern also noch übrig? Republikaner? Linke? Ah, da waren doch noch die Grünen. Klischee hin oder her, die Grünen sind tatsächlich gegen Stuttgart 21, doch macht sie das zur besseren Partei? Natürlich können sich die Grünen als Vorreiter dieser Protestwelle profilieren, doch man beachte doch bitte, dass Stuttgart 21 nicht das einzige Thema auf der Agenda einer Regierungspartei steht.
Die Vorwahlen werden mit Sicherheit eine eindeutige Tendenz zu Grün hin zeigen, die Wähler sollten jedoch die Scheuklappen abnehmen und sich nicht durch einzelne - wenn auch vehemente - Fehlentscheidungen zu unüberlegten Entscheidungen verleiten lassen... oder doch?
Warum lassen sich Parteien in die Parlamente wählen?
Um permanent den Menschen nach dem Maul zu reden und dabei notwendige Entscheidungen aufschieben, um "ihre Haut" zu retten?
Man könnte langsam schon den Anschein haben. Wenn jetzt in dieser Phase die CDU einen Rückzug vom Zukunftsprojekt Stuttgart21 macht, dann wird in bW kein Großprojekt die nächsten 10 Jahre verwirklicht.
Vom wirtschaftlichen Vorzeige-bundesland zum Agrarstaat mit Solarpanels?
Auch wenn die Konsequenz für die schwarz-gelbe Regierung in Stuttgart sein sollte, dass sie abgewählt wird, wenn es ihre Überzeugung ist und weder die bodenuntersuchung (Gefährdung der Sicherheit) noch die neuesten Kostenschätzungen keinen horrenden Ausgabensprung versprechen, müssen jetzt die Maßnahmen durchgezogen werden.
Und die Konsequenz wird bei der Landtagswahl - so oder so - sein, dass die Grünen mindestens die 2.stärkste Kraft im bW-Landtag werden, die Linke ins Parlament einzieht und die FDP um ihren Einzug bangen muss. Die SPD wird sich knapp über ihrem historischen Tief der letzten Wahl behaupten können. Als Regierungsalternativen in bW wäre entweder eine "linke Koalition" aus Grün,SPD und Linke oder ein schwarz-grünes bündnis rechnerisch möglich.
ich finde es spannend, wie es jetzt mit dem Mega-Projekt S21 weitergehen wird - wahrscheinlich ließe sich dieses Projekt nach der Landtagswahl im nächsten Jahr tatsächlich nicht mehr stoppen - egal, wie die Wahl u. die anschließenden Koalitionsverhandlungen ausgehen würden.
„Dass es am Ende der bauzeit sieben oder acht Mrd. Euro werden, ist jedem klar - auch in der CDU“, heißt es in der Partei.
Also, Ausstieg sofort! Es hieß doch, daß bei 4.500.000.000 EUR die Schmerzgrenze erreicht ist!