CDU-Politiker "unverzichtbar" für die Außendarstellung
Unions-Politiker wollen Merz’ Rückkehr

CDU-Chefin Angela Merkel ist aufgefordert, den Kontakt zu Friedrich Merz zu suchen. Er sei „unverzichtbar“ für das Führungsteam der Union, finden Mitglieder des CDU-Präsidiums.

HB BERLIN. Führende Unions-Politiker drängen CDU-Chefin Angela Merkel, den Finanzpolitiker Friedrich Merz in ihre Kernmannschaft für die Bundestagswahl 2006 aufzunehmen. Das berichtet die „Leipziger Volkszeitung“. Wie die Zeitung schreibt, halten unter anderem die Ministerpräsidenten von Hessen und Niedersachsen, Roland Koch und Christian Wulff, Merz für „praktisch unverzichtbar“ für die Außendarstellung der wirtschaftspolitischen Alternative zu Rot-Grün.

Auch andere Präsidiumsmitglieder der CDU drängten Merkel zu einer Merz-Initiative, berichtet das Blatt. Dies könne von Merkel «als ein Zeichen eigener Stärke» ausgegeben werden und es «erleichtert die Gesprächsbasis mit der Wirtschaft». Voraussetzung sei aber, dass Merz von Merkel «eine verlässliche Zusage» für das Kompetenzteam in Sachen Wirtschaft erhalte.

Merz war im Herbst 2004 im Streit um den Wirtschaftskurs und die Steuerpolitik von seinem Amt als zuständiger Fraktions-Vize zurückgetreten. Neben seiner Abgeordnetentätigkeit arbeitet er jetzt als Anwalt. Seit Merkel nach der Bundestagswahl 2002 Merz an der Spitze der Unions-Bundestagsfraktion abgelöst hat, gilt ihr Verhältnis als gespannt.

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