
"Wir haben das unübersehbare Problem, dass Frauen nach der Rückkehr aus der Babypause meist Teilzeitarbeit wollen, aber oft in Minijobs abgeschoben werden", sagte Schröder. Für viele junge Mütter werde der Minijob dann zur "biografischen Sackgasse".
Laut BEEG können Eltern in der Elternzeit jederzeit Teilzeit arbeiten, sobald sie sich in einem Rahmen zwischen 15 Stunden und 30 Stunden pro Woche bewegen.
Aber welches Interesse sollte Frau Schröder an der Teilzeit von Müttern haben, wenn Sie doch von der CSU zur "Herdprämie" gedrängt wird?
Ich habe die Befürchtung, dies ist der Versuch, dem Arbeitgeber bessere Möglichkeiten zu geben, seinen Mitarbeiter in die Teilzeit zu schicken.

Das Mädel ist fern jeglicher Realität. Im Zeitalter von Lohndumping und prekären Arbeitsverhältnissen, sinkenden Einkommen gibt es wahrlich andere Prioritäten als Teilzeitarbeit.
Aber es ist wohl ihrem Alter, ihrer Unerfahrenheit, ihrer Naivität und Realitätsferne geschludet. Das wahre Leben kennt sie nicht.

Jetzt warten wir doch erst einmal ab, welche konkreten Pläne die Ministerin hier vorlegt! Zunächst hat sie mal ein wichtiges Thema auf die Agenda gesetzt; denn im Berufsalltag werden Teilzeitkräfte gerne diskriminiert, indem sie z.B. auf Vollzeitkräfte zugeschnittene Arbeitsvorgaben erhalten und hinter vorgehaltener Hand Vorurteilen ausgesetzt sind. Ich finde es unfair, alles von vornherein zu verteufeln, was von Frau Schröder kommt, ohne es sich überhaupt mal vorher genauer anzuschauen.