Deutschland

Diskussion: Kommentare zu: Familienministerin will Teilzeitarbeit erleichtern

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

Ihre Handelsblatt-Online-Redaktion
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  • 12.05.2012, 05:55 UhrElternteil

    "Wir haben das unübersehbare Problem, dass Frauen nach der Rückkehr aus der Babypause meist Teilzeitarbeit wollen, aber oft in Minijobs abgeschoben werden", sagte Schröder. Für viele junge Mütter werde der Minijob dann zur "biografischen Sackgasse".

    Laut BEEG können Eltern in der Elternzeit jederzeit Teilzeit arbeiten, sobald sie sich in einem Rahmen zwischen 15 Stunden und 30 Stunden pro Woche bewegen.

    Aber welches Interesse sollte Frau Schröder an der Teilzeit von Müttern haben, wenn Sie doch von der CSU zur "Herdprämie" gedrängt wird?

    Ich habe die Befürchtung, dies ist der Versuch, dem Arbeitgeber bessere Möglichkeiten zu geben, seinen Mitarbeiter in die Teilzeit zu schicken.

  • 12.05.2012, 07:32 Uhrihr

    Das Mädel ist fern jeglicher Realität. Im Zeitalter von Lohndumping und prekären Arbeitsverhältnissen, sinkenden Einkommen gibt es wahrlich andere Prioritäten als Teilzeitarbeit.

    Aber es ist wohl ihrem Alter, ihrer Unerfahrenheit, ihrer Naivität und Realitätsferne geschludet. Das wahre Leben kennt sie nicht.

  • 12.05.2012, 15:05 Uhrdribbdebach

    Jetzt warten wir doch erst einmal ab, welche konkreten Pläne die Ministerin hier vorlegt! Zunächst hat sie mal ein wichtiges Thema auf die Agenda gesetzt; denn im Berufsalltag werden Teilzeitkräfte gerne diskriminiert, indem sie z.B. auf Vollzeitkräfte zugeschnittene Arbeitsvorgaben erhalten und hinter vorgehaltener Hand Vorurteilen ausgesetzt sind. Ich finde es unfair, alles von vornherein zu verteufeln, was von Frau Schröder kommt, ohne es sich überhaupt mal vorher genauer anzuschauen.

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