CDU Thüringen
Althaus bekommt ein Traum-Ergebnis

Die Wahlkampfzeiten rücken näher. Jetzt haben die CDU und die SPD Thüringens auf Parteitagen den Landtagswahlkampf eröffnet. Die CDU hat auch gleich ihren Frontmann im Amt bestätigt: Dieter Althaus erhielt ein Traum-Ergebnis.

HB HEILIGENSTADT/SCHLEIZ. In Heiligenstadt wurde CDU-Vorsitzender Dieter Althaus mit 100 Prozent im Amt bestätigt. Er wurde per Akklamation auch zum Spitzenkandidaten seiner Partei für die Landtagswahl am 30. August 2009 bestimmt. In Schleiz bekräftigte SPD-Chef Christoph Matschie seine Ambitionen auf das Ministerpräsidentenamt. Eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei könne es nur unter einem sozialdemokratischen Regierungschef geben, erklärte Matschie.

Althaus lobte die große Geschlossenheit seiner Partei und bedankte sich für die Rückendeckung. Er rief die SPD dazu auf, ihre Haltung zur Linkspartei noch einmal zu überdenken. Deren Politikkonzept führe in die Sackgasse, sagte der Ministerpräsident.

Matschie erklärte in Schleiz, die Linkspartei sei auf Bundesebene nicht regierungsfähig und könne daher auch in einem Bundesland nicht den Ministerpräsidenten stellen. Der Spitzenkandidat der Linkspartei, Bodo Ramelow, hatte vor einigen Wochen erklärt, seine Partei werde in den Koalitionsverhandlungen auf dem Amt des Ministerpräsidenten bestehen, wenn die Linke bei der Wahl besser abschneiden würde als die SPD, wie es nach derzeitigen Umfragen auch aussehe.

Der SPD-Landesvorsitzende sagte, Linkspartei und CDU versuchten jetzt, die SPD in die Zange zu nehmen. Dabei seien sie sich "fast so einig wie früher in der Nationalen Front". Matschie warf Althaus vor, mit seiner Politik die Arbeitslosigkeit in Thüringen zu erhöhen. Opel rufe um Hilfe, und Althaus präsentiere sein Wahlkampfliedchen. "Der Mann ist nicht mehr von dieser Welt." Er sei unfähig, das Ausmaß der Krise zu begreifen und darauf zu reagieren. Die unter Althaus im Lande allein regierende CDU sei ausgebrannt, "morsch und verkommen".

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