0 Bewertungen
29.10.2007 

Neu sieht die CDU aus vier Mitglieds-Typen zusammengesetzt: Gesellschaftspolitisch Liberale, Traditionsbewusste, Marktwirtschaftsorientierte und Christlich-Soziale. Die relativ größte Gruppe sind die Marktwirtschaftsorientierten (32 Prozent), die für mehr Eigenverantwortung und weniger staatliche Fürsorge plädieren. Bemerkenswert: Diese Gruppe ordnet sich auf einer Rechts-Links-Skala als deutlich weiter rechts ein als der Durchschnitt. Die große Koalition ist in dieser Gruppe besonders unbeliebt: 84 Prozent sind dagegen (Durchschnitt: 73 Prozent).

Die zweitgrößte Gruppe (26 Prozent) sind die Traditionsbewussten, die vor allem gesellschaftspolitisch auf dezidiert konservativen Positionen bestehen – hier sind etwa 37 Prozent der Ansicht, dass Mütter nicht berufstätig sein sollten (Durchschnitt Westdeutschland: 29 Prozent, Ostdeutschland: 16 Prozent). Die Traditionsbewussten sind allerdings ziemlich alt - drei von vieren sind über 60.

Fast genauso stark ist der christlich-soziale Flügel (25 Prozent), der sozialstaatlich orientiert ist. Offenbar gibt es auch in dieser Gruppe das verbreitete Gefühl, mit dem Partei-Mainstream über Kreuz zu liegen. Deutlich kleiner (17 Prozent) ist die Gruppe der gesellschaftspolitisch Liberalen, die etwa für die ansonsten breit abgelehnte Gleichstellung der Homo-Ehe offen wären.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

weiterBildergalerien

zurück
  • Obamas Kabinett nimmt Gestalt an

    Obamas Kabinett nimmt Gestalt an

    Die Milliardärin Penny Pritzker aus Chicago soll nach US-Medienberichten Wirtschaftsministerin in der Regierung des designierten Präsidenten Barack Obama werden. Mit dieser Personalie nimmt die Regierungsmannschaft zwei Wochen nach der US-Wahl allmählich Gestalt an.Bildergalerie 

  • Was auf dem Weltfinanzgipfel beschlos...

    Was auf dem Weltfinanzgipfel beschlossen wurde

    Auf dem Weltfinanzgipfel in Washington wollten die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) einen Fahrplan für eine neue Weltfinanzordnung vereinbaren, die eine Finanzkrise, die die ganze Welt in die Rezession treibt, in Zukunft verhindern soll. Was beschlossen...Bildergalerie 

  • Was führende Köpfe vom Finanzgipfel e...

    Was führende Köpfe vom Finanzgipfel erwarten

    Nichts Geringeres als eine neue Weltfinanzordnung wollen die 20 Staats- und Regierungschefs der größten Wirtschaftsmächte am Wochenende in Washington aus der Taufe heben. Was Politiker, Konzernchefs, Ökonomen und andere führende Köpfe aus der Finanzwelt vom Weltfinanzg...Bildergalerie 

vor

 

 

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Kein Ausweg aus der Finanzkrise in Sicht  Artikel in Merkliste

21.11.2008 von Hermann-Josef Knipper

Der letzte Tag der „Euro Finance Week“ in Frankfurt hat das ganze Drama der Macht- und Ratlosigkeit der Finanzbranche deutlich gemacht. Nach der harschen Kritik von Bundespräsident Horst Köhler, der nicht weniger als ein neues Weltfinanzsystem gefordert und viele Schuldige benannt hatte, mühten sich Banker, Ökonomen und Notenbanker um Auswege aus der Krise. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Deutscher Bauernstaat  Artikel in Merkliste

21.11.2008 von Helmut Hauschild

Die Bundesregierung tut sich mit ihrer Agrarpolitik als Industriestaat keinen Gefallen. Kommentar