Chancen für die Union
Wahlmarathon könnte der SPD viele Schlappen bescheren

Das Jahr 2004 könnte den Sozialdemokraten herbe Überraschungen bereiten, auch wenn sie nun ihr Personal ausgetauscht haben. Gleich im ersten Wahlgang in Hamburg peilt die CDU einen eindeutigen Sieg als stärkste Partei an. Sogar die absolute Mehrheit gerät in manchen Umfragen in Sichtweite.

kin DÜSSELDORF. Bei den Landtagswahlen in Thüringen, dem Saarland und in Sachsen haben es die Genossen mit bisherigen absoluten Mehrheiten der Union zu tun. In den beiden Ost-Ländern gibt es mit Dieter Althaus und Georg Milbradt Ministerpräsidenten, die sich ihren eigenen Wahlsieg erst noch erkämpfen müssen. Die Chancen dafür stehen aber gut. Auch Peter Müller im Saarland ist für eine Wiederwahl gut, seitdem die SPD auf ein Comeback von Oskar Lafontaine als Spitzenkandidat verzichtet hat.

In Brandenburg muss der vom Kanzler geförderte SPD-Regierungschef Matthias Platzeck um die Macht im Lande kämpfen. Der ehemalige General Jörg Schönbohm von der CDU dürfte kein bequemer Gegner sein.

Während die Europawahl den derzeit negativen Bundestrend für die SPD widerspiegeln dürfte, ist das Ergebnis der Bundespräsidentenwahl schon jetzt klar: Es wird angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung wohl niemand aus der SPD gekürt werden. Das Spannendste zum Schluss: Verliert die SPD bei den Kommunalwahlen in NRW, könnte das eine Vorentscheidung für die bundespolitisch wichtigste Landtagswahl 2005 im größten Bundesland sein.

Quelle: Handelsblatt

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