Chef der Nord-CDU

Christian von Boetticher gibt seine Ämter auf

Der Schleswig-Holsteinische Chef der CDU-Fraktion im Landtag und Spitzenkandidat für die Landtagswahl im kommenden Jahr, Christian von Boetticher, tritt noch heute von seinen führenden Ämtern zurück. Dies erfuhr das Handelsblatt aus der Fraktionsspitze. Hintergrund ist offenbar eine Liebesbeziehung zu einer sehr jungen Frau.
Update: 14.08.2011 - 15:45 Uhr 10 Kommentare
Christian von Boetticher nimmt seinen Hut. Quelle: dpa

Christian von Boetticher nimmt seinen Hut.

(Foto: dpa)

Berlin/KielDer Chef der CDU-Fraktion im Kieler Landtag und Spitzenkandidat für die Landtagswahl im kommenden Jahr, Boetticher, wird nach Informationen des Handelsblatts aus dessen engem Umfeld heute vor dem Landesvorstand eine Erklärung abgeben und „wahrscheinlich“ von seinen Ämtern zurücktreten. Dies hänge noch davon ab, wie die Parteiführung auf die Vorwürfe reagiere.

Wie das Handelsblatt weiter erfuhr, werde dann der Fraktionsvorstand in einer Woche einen neuen Vorsitzenden wählen. Kommende Woche Donnerstag tagt regulär der Landesvorstand. Dort könne sich die Union bereits auf einen neuen Spitzenkandidaten verständigen, hieß es. Im Gespräch seien Wirtschaftsminister Jost de Jager sowie die Bundestagsabgeordneten Ingbert Liebing und Johann Wadepuhl.

Der Spitzenkandidat der SPD in Schleswig-Holstein, Torsten Albig, will aus dem Skandal um die angebliche Liebesbeziehung des CDU-Spitzenkandidaten Christian von Boetticher zu einer 16-Jährigen keinen politischen Vorteil ziehen. „Mir steht es nicht zu, das Privatleben von Herrn Boetticher zu beurteilen“, sagte Albig dem Handelsblatt. „Uns als SPD geht es darum, die nächste Landtagswahl zu gewinnen. Wir gewinnen, wenn wir uns gut aufstellen.“

Die Landtagswahl steht im kommenden Mai an. Hintergrund ist offenbar ein inzwischen beendetes Verhältnis des 40-Jährigen: „Es geht um eine frühere Liebesbeziehung mit einer damals 16-Jährigen“, sagte ein persönlicher Berater von Boettichers am Sonntag der dpa. Die Beziehung sei „weit vor der Nominierung zum Spitzenkandidaten“ beendet gewesen. „Es liegen keine Rechtsverstöße vor“, betonte er.

Vertraute des CDU-Politikers hätten laut Bild am Sonntag angegeben, ihm sei vollkommen klar, dass die damalige Beziehung Erpressungs- und Bedrohungspotenzial gegen ihn und seine Partei berge. Von Boetticher wolle in der Vorstandssitzung geltend machen, dass er aus Liebe gehandelt und nicht gegen Recht und Gesetz verstoßen habe.

Nord-CDU hat ein schwere Führungsproblem
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10 Kommentare zu "Chef der Nord-CDU: Christian von Boetticher gibt seine Ämter auf"

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  • "Aber so ganz verstehe ich da etwas nicht. Strafbar war das eindeutig nicht und wäre er selbst z. B. ein 22-jähriger Mann wäre es wohl auch "moralisch" in Ordnung gewesen, oder? Ab welchem Alter des Mannes wird es moralisch verwerflich etwas mit einer 16-jährigen anzufangen und wer bestimmt das? Vielleicht der Club der einsamen alten Jungfern. Wäre das dann nicht schon Altersdiskriminierung?
    Ich bin schlicht ratlos !" Ironie aus

  • Erfreulich, dass er gezwungen war, sich öffentlich zu outen als das, was er ist: ein zu verantwortlichem Handeln unfähiger männlicher Mensch.
    Erstaunlich, dass er ohne diese Eigenschaft so weit aufsteigen konnte und von seinem Vogesetzten getragen wurde.
    "Es war Liebe" - schnief!

  • Sie scheinen ihn persönlich zu keennen, denn Sie haben völlig recht: Er isst eine Memme. Einer, der sich an erwachsene, gestandene Frauen nicht ran traut. Gestandene Frauen lassen sich mit so einem auch selten ein ....

  • Wer als 40-Jähriger eine 16-Jährige, ein Kind, bei Facebook aufgreift, von inniger Liebe faselt, und anschließend diese "Liebe" eiskalt opfer, weil er Nachteile für die Karriere fürchtet, der muss gewisse Störungen haben. Und Männer mit Störungen in der Wahrnehmung sind als MP keinesfalls geeignet. Soweit das Politische.

    Zum "moralischen": Wer 16-Jährige Mädchen (ich spreche bewusst nicht von Frauen, denn es sind noch keine), wer also 16-Jährige kennt, der weiß ganz genau: Es sind in der Entwicklung eindeutig noch Kinder! Ein 40-Jähriger hat die Finger von denen zu lassen. Eltern hätteen die 16-Jährighe zu schützen vor krnaken, geilen Böcken!

  • Das ist Politik.Vor 10 Jahre wurde in Deutschland die Menschenschänder Politik eingeführt,als Wirtschaftliches Wachstum-Instrument???.....Ha,Ha,Ha.

  • Warum muss sich jetzt jeder als Moralapostel aufspielen?
    (Ich meine die Allgemeinheit, nicht Sie im Speziellen!)

    Sicherlich kommt so etwas nciht häufig vor, dennoch, wäre es moralisch verwerflich und zum Schaden des Teenagers führen, wäre es verboten. Aber es gibt auch etwas wie sexuelle Selbstbestimmung. Wir werfen Herrn Wowereit oder Herrn von Beust oder Herrn Westerwelle auch nciht vor, dass ihrer Homosexualität moralisch verwerflich oder gar gestört ist.
    Homosexualität passt auch nciht wirklich zum Christentum, dennoch hat von Beust ein Parteibuch der CDU.

    Und wie THHS schon sagte: Besser als Pädophilie!

  • Der Mann ist weder mutig noch schlagfertig.

  • Ganz einfach: Bei seiner Arbeit gibt er an, die moralischen Werte der CDU zu vertreten. Nun haben wir 2 denkbare Szenarien: A) CDU findet Beziehungen zwischen 40- und 16jährigen supi B) Das Verhalten von ihm passt nicht zu den CDU Werten. Wahrscheinlich stimmt am Ende beides....

  • Also wenn ich richtig informiert bin, darf ein Mädchen mit 16 Sex haben.
    Dass ein 40jähriger sich über facebook was suchen muß, finde ich zwar komisch und dann eine 16jährige aufgabelt, aber ist ja sein Problem.
    Irgendwie scheint er halt diesebezüglich ein wenig gestört zu sein, denn so ganz normal ist es ja nicht
    Aber was hat das mit seienr Arbit zu tun?

  • Das ist christliches Verhalten. Jetzt verstehe ich, warum die CDU das C in ein I (islamisch ) umwandelt.

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