Christdemokraten im Osten immer schwächer
Unmut über Hartz IV macht PDS stark

Die Wähler strömen derzeit in Richtung PDS. Das Allensbach-Instituts hat die Ursache dafür im Unmut über die Hartz-Reformen auf dem Arbeitsmarkt ausgemacht. So gut stand die PDS seit ihrem Bestehen noch nicht da.

HB BERLIN. Die nicht mehr im Bundestag vertretene Partei würde derzeit bundesweit auf 7,4 % kommen und damit einen noch nie da gewesenen Spitzenwert erreichen, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichen Umfrage für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. In den neuen Lander komme die PDS inzwischen auf 27,3 % und schicke sich an, die CDU als stärkste Kraft zu überholen. Die Christdemokraten müssen vor allem im Osten deutliche Verluste hinnehmen. Ihr Umfragewert sank dort von 37,5 % im März auf 31,7 %. Die SPD komme auf 22,2 %. In Sachsen und Brandenburg sind am 19. September Landtagswahlen.

Auch für Gesamtdeutschland haben die Werte für die Union abgenommen und liegen nun bei 42,9 %. Die SPD stagniert bei rund 25 %, die Grünen kommen auf 11,3 %, die FDP auf 8,2 %.

Bei der am 5. September anstehenden Landtagswahl im Saarland kann die CDU nach einer Forsa-Umfrage mit einem klaren Sieg rechnen. Derzeit komme die Partei von Ministerpräsident Peter Müller auf 54 %, heißt es in der Umfrage für das Magazin „Stern“ und den Fernsehsender RTL. Die SPD müsse dagegen einen Verlust von 15 %punkten hinnehmen und erreiche lediglich 29 %. Die Grünen kämen auf sechs, die Liberalen auf vier Prozent.

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