Christian Lindner
FDP-General baut Sandburgen und liebt alte Porsche

Die FDP siecht in Umfragen dahin. Werbung in eigener Sache kann da nicht schaden, denkt sich offenbar Generalsekretär Christian Lindner. In der Illustrierten "Bunte" plaudert er über seinen Zivildienst und Sportwagen.
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BerlinFDP-Generalsekretär Christian Lindner liebt schnelle, alte Autos. „Angeblich soll sogar mein erstes Wort Auto gewesen sein“, sagte Lindner jetzt der „Bunten“. „Schnell ist mir gar nicht so wichtig - alt müssen sie sein. Die sind schöner.“ Das Porsche-Fahrer-Image habe er, weil er bis vor einem Jahr noch einen alten Porsche gefahren habe.

Der FDP-Generalsekretär sagte in dem am Donnerstag veröffentlichen Gespräch mit der Illustrierten: „Ich war Zivi, als ich mir meinen ersten gebrauchten Porsche vom ersten selbst verdienten Geld gekauft habe. Damit habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt, obwohl es sicher vernünftiger gewesen wäre, das Geld in einen Bausparvertrag oder die Altersvorsorge zu stecken“, räumt Lindner ein. Das Auto habe er finanzieren können, weil er „schon als Schüler eine kleine Werbeagentur“ mit Erfolg aufbauen konnte.

An seiner Dissertation hat der 32-Jährige „seit meiner Wahl in den Bundestag keine Zeile ... arbeiten können. Die Politik fordert mich vollständig. Im Moment ist eine Dissertation also nur eine Fußnote in meiner Lebensplanung.“ Den Zivildienst habe er damals dem Wehrdienst vorgezogen, sagte Lindner weiter. „Weil ich meine Firma weiterführen wollte, habe ich den Wehrdienst verweigert. Es war bei mir also eine Frage der Lebenssituation, wie bei so vielen. Deshalb ist es ehrlich, dass unsere Koalition die Wehrpflicht ausgesetzt hat. Ich habe mich später dann freiwillig bei der Bundeswehr beworben, weil ich an den Bürger in Uniform glaube“, fügte Lindner hinzu.

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