Christopher Pleister Soffin-Chef sieht Banken gut gerüstet

Soffin-Chef Christopher Pleister glaubt nicht daran, dass die Schuldenkrise die deutschen Banken ernsthaft schädigen könnte. Allerdings ist die Stabilität der Institute nicht so, wie er sie sich wünscht.
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DüsseldorfDie Schuldenkrise drängt die deutschen Banken nicht an den Rand ihrer Existenz. "Es gibt keinen Anlass zur Sorge mit Blick auf konkrete Einzelfälle der heimischen Finanzindustrie", sagte Christopher Pleister, Chef des Rettungsfonds Soffin gegenüber dem Handelsblatt (Montagsausgabe).

Allerdings ist die Stabilität der Banken insgesamt nicht so, wie er sie sich wünscht. Pleister sieht derzeit einen Umbruch bei den Banken, deren Risikoappetit schrumpfe. "Die Institute kehren zu den Grundsätzen des guten Bankgeschäftes zurück", begrüßt der ehemaliger Genossenschaftsbanker das Umdenken. In der Übergangsphase bringe das jedoch Schwierigkeiten mit sich. Diese müssten auf er Ebene der nationalen und internationalen Politik "begleitet und adäquat adressiert werden", fordert Pleister.

Der Experte räumt aber ein, dass die europäischen Staaten sich vor einer neuen Situation sehen. Erstmals würden sie einer kritischen Einzelprüfung unterzogen. Bis die Märkte sich "eingependelt haben und es wieder zu einem gesunden Ausgleich zwischen gebotener Skepsis und Investitionsbereitschaft kommt", müsse die Zeit der Anpassung überbrückt werden, sagt Pleister.

Rettungsfonds Soffin für den schlimmsten Fall bereit
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5 Kommentare zu "Christopher Pleister: Soffin-Chef sieht Banken gut gerüstet"

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  • Nun, dem Aktienkurs nach zu urteilen ist die Commerzbank beispielsweise schon fast weniger wert als ihr Grundkapital. Da ist es bis zur Pleite nur noch ein kurzer Weg. Aber der Staat wird sich bestimmt an einer weiteren Kapitalerhöhung einer überflüssigen Bankkrottbank wieder beteiligen.

  • Hoffentlich ist der Bunker nur die Vorstufe vor dem Knast. Dort kann er sich von anderen Häftlingen erklären lassen wie sie ebenfalls völlig alternativlos eine Bank überfallen und das Geld anderen Leute geraubt haben. Dann kann er bis zum Schluß Comics der "Panzerknacker" lesen - mehr rafft er ja schon lange nicht mehr.

  • Im Bunker

  • Man könnte auch den Teufel fragen, wie er zum Fortbestand der Hölle steht, die Antwort wäre vermutlich sehr ähnlich...

    (Wo ist denn der gute Herr Schäuble geblieben? Von dem haben wir schon lange keines seiner "klaren" und "vertrauenswürdig-erhellenden" Statements zur dem erfolgreichen Verlauf der geschlossenen und in Arbeit befindlichen Maßnahmen "zum Wohle alle, besonders der Deutschen", vernehmen können...)

  • Und eine Woche später sind die tollen Banken pleister!

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