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Chronik: Der Kundus-Luftangriff und seine Folgen

Der von der Bundeswehr angeordnete Luftschlag in Afghanistan, bei dem am 4. September mindestens 100 Menschen getötet wurden, hat ein politisches Erdbeben in Deutschland ausgelöst. Verteidigungsminister Jung und Generalinspekteur Schneiderhan mussten gehen. Und auch Jung-Nachfolger zu Guttenberg ist unter Druck. Eine Chronik.

4. September 2009: Bei einem Nato-Luftangriff auf Anforderung der Bundeswehr in der Provinz Kundus werden nach afghanischen Angaben mindestens 40 Menschen getötet. Der Polizeichef der Provinz, Gulam Mohjuddin, erklärt, es seien zwei entführte Tanklastzüge nahe der tadschikischen Grenze getroffen worden. Die Bundeswehr teilt mit, bei dem Angriff seien 56 Aufständische getötet worden, Zivilpersonen seien nicht zu Schaden gekommen.Foto: ap