Chronologie
Wenn Lafontaine für Überraschungen sorgt

Der Politiker Oskar Lafontaine sorgt mit seinen Entscheidungen immer wieder für Überraschungen. Die wichtigsten Schritte aus vier Jahrzehnten Politik für die SPD und jetzt die Linke.
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- 16. September 1943: Geburt in Saarlouis im Saarland

- 1970: Einzug für die SPD in den saarländischen Landtag

- 1976: Wahl zum Oberbürgermeister von Saarbrücken (bis 1985)

- 1977-1996: Vorsitzender des SPD-Landesverbandes Saarland

- 1985-1998 Ministerpräsident des Saarlandes

- 1987: Wahl zum stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden (bis 1995)

- März 1990: Nominierung als SPD-Kanzlerkandidat und Herausforderer von Helmut Kohl (CDU) für die erste gesamtdeutsche Bundestagswahl

- April 1990: Attentat einer geistig verwirrten Messerstecherin während einer Wahlkampfveranstaltung

- Dezember 1990: Niederlage bei der Bundestagswahl

- 1995: Mannheimer SPD-Parteitag; Lafontaine setzt sich bei der ersten Kampfabstimmung der SPD-Geschichte gegen Rudolf Scharping als Parteichef durch

- 1998: Bundesfinanzminister der neuen rot-grünen Regierung (bis 1999)

- 11. März 1999: Überraschender Rücktritt als SPD-Chef und Finanzminister wegen Streitigkeiten mit Kanzler Gerhard Schröder (SPD)

- 2005: Austritt aus der SPD; Lafontaine begründet den Schritt mit der Hartz-IV-Arbeitsmarktreform von Rot-Grün

- Dezember 2005: Eintritt in die Linken-Vorgängerpartei PDS

- seit 2005: Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Linken

- 16. Juni 2007: Wahl zum Parteivorsitzenden neben Lothar Bisky

- 30. August 2009: Landtagswahl im Saarland; die Linke mit Spitzenkandidat Lafontaine gewinnt 21,3 Prozent (PDS 2004: 2,3)

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