Churchill, Roosevelt und Stalin
Hitlers Feinde

Winston Spencer Churchill wurde am 30. November 1874 in Blenheim Castle als Sohn eines erfolgreichen Politikers geboren. Er war sowohl als Offizier als auch als Journalist erfolgreich, bevor er 1900 zum ersten Mal ins Unterhaus gewählt wurde. Trotz des Wechsels von den Konservativen zu den Liberalen wurde er schon 1907 Staatssekretär, ein Jahr später Handelsminister. Als Erster Lord der Admiralität trat er nach Misserfolgen im Ersten Weltkrieg zurück.

HB HAMBURG. Erst mit Kriegsausbruch 1939 wurde er wieder Erster Seelord, im Mai 1940 schließlich Premierminister. Churchill forderte vor allem Durchhalten und versprach dem Volk „nichts als Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß“. Der Regierungschef gewann die USA als mächtigen Verbündeten. Nach dem gewonnenen Krieg wurde er abgewählt, kehrte aber im Oktober 1951 in die Downing Street zurück. Seine Politik wurde den neuen Problemen jedoch nicht gerecht, im April 1955 trat er zurück. Churchill starb am 24. Januar 1965.

Franklin Delano Roosevelt Weg in die amerikanischen Eliten schien vorgezeichnet. Seine Familie hatte erheblichen wirtschaftlichen und politischen Einfluss, der Cousin seines Vaters, Theodore Roosevelt, war jüngster und einer der beliebtesten Präsidenten der USA. Der am 30. Januar 1882 geborene Franklin studierte in Harvard Jura und interessierte sich früh für die Politik. Im Ersten Weltkrieg war er Unterstaatssekretär der Marine. Obwohl er 1921 schwer an Kinderlähmung erkrankte, setzte er seine politische Karriere fort. 1928 wurde er zum Gouverneur seines Heimatstaates New York gewählt, vier Jahre später gelang ihm der Einzug ins Weiße Haus.

Roosevelt versucht die Folgen der Weltwirtschaftskrise durch sein „New Deal“-Programm zu mildern. Dabei sollte der Staat stärker in den Markt eingreifen. Die Erfolge waren jedoch geringer als erwartet, von Feinden wurde Roosevelt wegen der Machtballung kritisiert. Roosevelt unterstützte noch vor dem Kriegseintritt 1941 Großbritannien und die Sowjetunion mit Waffen und anderem Material. Roosevelt vermittelte immer wieder zwischen London und Moskau, was ihm die Kritik eintrug, den Sowjets zu viel Macht eingeräumt zu haben. In seiner Amtszeit entwickelten sich die USA zur Supermacht. Drei Monate nach Beginn seiner vierten Amtszeit starb er am 12. April 1945.

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