Clemens Nieting ist zurückgetreten
Kinderpornoverdacht in der Hamburger CDU-Fraktion

Vor einem Jahr war sie noch strahlende Siegerin der Hamburger Bürgerschaftswahl - jetzt macht die CDU der Hansestadt negative Schlagzeilen.

HB HAMBURG. Gleich zwei Fraktionsmitglieder sind in das Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Dem einen wird die Verbreitung von Kinderpornografie vorgeworfen, dem anderen die versuchte Bestechung eines Abgeordneten.

Der jüngste Vorwurf der Ermittlungsbehörden richtet sich gegen den CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Clemens Nieting. Der 40-Jährige soll Kinderpornografie besessen und verbreitet haben. Spezialisten hatten auf seinem Computer Dateien mit Kinderpornos gefunden. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorwurfs legte Nieting sein Mandat auf Druck von Fraktionschef Bernd Reinert nieder. Außerdem wurde der CDU- Angestellte beurlaubt.

Der Politiker wollte sich offiziell nur der Staatsanwaltschaft erklären, sagte nach „Hamburger Abendblatt“ aber, er habe vor Jahren zur Vorbereitung einer politischen Initiative im Internet recherchiert und sei seitdem mit entsprechendem Material „bombardiert“ worden. „Ich habe keine Kinderpornografie verbreitet“, beteuerte er dem Bericht zufolge. Er habe keine pädophilen Neigungen.

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