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Deutschland: Clement für Rente ab 67

Nach dem CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch hat auch Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement erneut einen späteren Rentenbeginn ins Gespräch gebracht.

HB BERLIN. Über die Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 67 Jahre müsse bereits 2007 entschieden werden, sagte der SPD-Politiker im Inforadio des RBB einer Vorabmeldung des Senders vom Samstag zufolge. In der SPD werden laut Clement zwei Modelle intensiv diskutiert. Er selbst sei dabei nicht sicher, ob der Beginn des Rentenalters pauschal für alle Arbeitnehmer bei 67 Jahren liegen solle. Eine andere Möglichkeit sei, weitere Kriterien wie die Versicherungsdauer zu berücksichtigen, so dass auch ein früherer Renteneintritt möglich wäre.

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Der CSU-Sozialexperte Horst Seehofer wies derweil Forderungen nach einem späteren Renteneintrittsalter zurück. „Das hieße für viele deutlich höhere Abschläge und damit eine geringere Rente“, sagte Seehofer der Chemnitzer „Freien Presse“. Das lehne er ab. Ein Beginn der Rentenzahlung vor dem gesetzlich festgelegten Alter ist in der Regel mit starken Abschlägen verbunden. Seehofer forderte stattdessen die Unternehmen auf, mehr ältere Arbeitnehmer einzustellen.

Hessens Ministerpräsident Koch hatte am Freitag für eine Anhebung des Rentenalters plädiert. Es werde künftig ganz normal sein, dass rüstige und leistungsfähige Menschen selbst entschieden, bis 67 oder 68 zu arbeiten. Der theoretisch denkbare Rentenanspruch von 100 Prozent werde nicht mehr mit 65 Jahren erreicht werden.

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