Commerzbank
Union verlangt Zinsen für die Staatshilfe

Die Spitzen der Unions-Fraktion erhöhen den Druck auf Commerzbank-Chef Martin Blessing, in diesem Jahr Zinsen für die milliardenschwere Staatshilfe zu zahlen.
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BERLIN. "Wenn die Commerzbank wegen ihrer Geschäftslage nicht vollständig die Zinsen für die Staatshilfe bezahlen kann, sollte sie wenigstens einen angemessenen Anteil zahlen", sagte CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich dem Handelsblatt (Mittwochsausgabe). Es müsse der gute Wille der Commerzbank-Führung erkennbar sein, wenigstens einen Teil der Zinsen an den Bund zu zahlen, betonte Friedrich.

Auch Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) ist verärgert, dass die Commerzbank wegen der Abschreibungen auf die Eurohypo möglicherweise auch 2010 keine Zinsen für die Rettungsgelder des Bundes zahlt. "Dieses Verhalten der Commerzbank zeigt, wie wichtig es war, ihre Bankmanager an die Leine zu legen", sagte Kauder dem Handelsblatt.

Sven Afhüppe
Sven Afhüppe
Handelsblatt / Chefredakteur

Kommentare zu " Commerzbank: Union verlangt Zinsen für die Staatshilfe"

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  • Das Verhalten der Coba ist doch verständlich. Nicht verständlich ist, wie leichtfertig die Regierung Merkel mit dem damaligen Finanzmisiter auf eine Verzinsung oder einen netsprechenden Nachbesserungsschein oder Kompensation der nicht zu zahlenden Zinsen durch einen Umtausch in Aktien vergegangen ist. Es zeigt, die Regierung Merkel ist finanzwirtschaftlich ein Trauerspiel - altes kurzfristiges Politiker- und Gewerkschaftsdenken Gewerkschaftsdenken

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