CSU-Chef Horst Seehofer
„Wahlergebnisse suchen sich ihre Koalitionen“

Die Grünen sind nach Ansicht von Horst Seehofer zwar kein angenehmer Regierungspartner. Eine Koalition schließt der CSU-Chef dennoch nicht aus. SPD-Chef Schulz legt sich derweil nicht gegen die Linke fest.
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BerlinZwei Monate vor der Bundestagswahl wird die mögliche Zusammensetzung eines Regierungsbündnisses immer mehr zum Thema. CSU-Chef Horst Seehofer schloss eine schwarz-grüne Koalition nicht aus. „Natürlich wären die Grünen kein angenehmer Partner. Aber Wahlergebnisse suchen sich ihre Koalitionen“, sagte der bayerische Ministerpräsident der „Welt am Sonntag“.

Mehrere SPD-Politiker plädierten dafür, entgegen dem Kurs der Parteiführung noch vor der Bundestagswahl eine Koalition mit der Linkspartei auszuschließen. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz blieb im Deutschlandfunk bei seiner Linie. Wie Schulz unterstrich auch Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU), die Wahl werde voraussichtlich erst in den letzten Wochen entschieden.

Eine Neuauflage der großen Koalition bewertete Seehofer zurückhaltend: „Ich habe nichts gegen die SPD, aber eine erneute große Koalition wäre für ein demokratisches Gemeinwesen keine ideale Lösung.“ Laut einer Emnid-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ käme derzeit als Zweier-Bündnis nur eine Koalition aus Union und SPD auf eine Mehrheit. In anderen Umfragen gab es auch schon Mehrheiten für Schwarz-Grün oder Schwarz-Gelb. Für ein Bündnis von SPD, Grünen und Linken reicht es derzeit nicht.

Mehrere SPD-Politiker plädierten dafür, eine Koalition mit der Linkspartei auszuschließen. „Rot-Rot-Grün ist in ostdeutschen Ländern möglich, für die Bundesebene ist es keine Option“, sagte der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises, Johannes Kahrs, der Zeitung „Welt am Sonntag“. Der frühere Wehrbeauftragte Reinhold Robbe (SPD) sagte dem Blatt, „eine – wie auch immer geartete – Zusammenarbeit zwischen SPD und Linke ist auf Bundesebene vollkommen ausgeschlossen“.

Die SPD-Spitze und Kanzlerkandidat Schulz haben jede Koalitionsaussage vor der Wahl am 24. September abgelehnt. Schulz hielt daran im Deutschlandfunk fest. Er kämpfe „zunächst einmal dafür, dass wir richtig stark werden“. Wer nach der Wahl mit der SPD koalieren wolle, sei herzlich eingeladen, dann auf ihn zuzukommen. „Eine Sache aber ganz klar: Wer den Euro infrage stellt, wer die europäische Zusammenarbeit infrage stellt, wer die Nato infrage stellt, der kann sicher nicht in einer Regierung arbeiten, die von mir geführt wird“, sagte Schulz.

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  • Wer mit den Grünen koaliert , der kann auch mit der AFD koalieren. Da gibt es nur einen Unterschied. Die AFD hat keinen militärischen Arm, der Stadtviertel verwüstet und Polizisten töten und schwer verletzen will.Die Grünen haben in Hamburg gezeigt , dass sie mit SPD und Linke ganze Strassenzüge verwüsten lassen durch radikale Linksradikalen und den schwarzen Block, Danach wird wie immer alles verniedlicht
    und unter dem Tisch geschoben bis der Hamburger Wähler der die drei Parteien wählt zufrieden ist das seine Lieblinge weiter machen können.

    Willkommen I'm Club Horst.!

    Wenn die Union mit den Grünen gehen will eventuell, sollte die letzten echten CDU/CSUler wach werden lassen .

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