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15.10.2007 
Parteien

CSU-Chef Huber will eine Generalsekretärin

Der neue CSU-Chef Erwin Huber will die bayerische Landtagsabgeordnete Christine Haderthauer zur Generalsekretärin der Partei und damit Nachfolgerin des umstrittenen Markus Söder machen. Söder selbst winkt der Wechsel auf einen Kabinettsposten - allerdings nur einen der Kategorie B.

Christine Haderthauer. Foto: apLupe

Christine Haderthauer. Foto: ap

HB MÜNCHEN. Huber sagte dem „Münchner Merkur“, er wolle dem Parteivorstand am 22. Oktober einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. „Ich möchte, dass zum ersten Mal in der 60-jährigen Geschichte der CSU eine Frau Generalsekretärin wird.“ Ausschlaggebend für die 44 Jahre alte Haderthauer sei ihre Verankerung in der Landespolitik gewesen. Haderthauer galt als Favoritin für den Posten.

Klarheit über die politische Zukunft Söders gibt es erst am Dienstag, wenn der neue bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein seine Kabinettsliste präsentiert. Bereits vorab bekannt wurde, dass CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann Innenminister wird. Herrmann erklärte im Bayerischen Rundfunk: „Günther Beckstein hat mir klar gesagt, dass er mich als Innenminister berufen will.“ Der neue Regierungschef hatte dieses Ressort 14 Jahre lang selbst geführt. „Ich freue mich darüber, das ist mein Traumministerium“, sagte der 51-jährige Herrmann, der seit der Landtagswahl 2003 an der Spitze der Fraktion stand und eine Schlüsselrolle beim Sturz Edmund Stoibers in Kreuth spielte.

CSU-Chef Huber ist angeblich als Finanzminister vorgesehen, Markus Söder als Europaminister. Dieses Amt hatte bisher Emilia Müller inne, die angeblich Wirtschaftsministerin werden soll. Neuer CSU-Fraktionschef soll offenbar Becksteins Innenstaatssekretär Georg Schmid werden. Das Umweltministerium übernimmt nach dem Wechsel von Werner Schnappauf zur Industrie angeblich sein bisheriger Staatssekretär Otmar Bernhard.

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