CSU-Chef Seehofer
Mehr Geld für Bundeswehrreform

CSU-Chef Seehofer mischt sich in die Debatte zur Bundeswehrreform ein. Kein Wunder: Der Verlauf der Reform ist für Bayern, mit seinen vielen Bundeswehrstandorten und einer starken Rüstungsindustrie, immens wichtig.
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München CSU-Chef Horst Seehofer drängt auf rasche Klarheit über die Details der Bundeswehrreform. Noch vor der Sommerpause Anfang August müsse die Grundstruktur der Pläne vorliegen, sagte Bayerns Ministerpräsident am Montag in München.

Zudem fordert Seehofer auch ein Abmildern der Sparvorgaben für das Verteidigungsministerium, um die Bundeswehrreform finanzieren zu können. „Das ist ohne finanzielles Engagement verträglich wohl nicht zu schultern“, sagte der CSU-Chef am Montag vor Beginn einer CSU-Vorstandssitzung in München. Über das Thema werde er mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) reden, „damit hier Klarheit geschaffen wird“. Die drohende Schließung von Bundeswehrstandorten in Bayern führe zu Verunsicherung bei den Beschäftigten, sagte Seehofer. „Wir wollen, dass Sicherheitspolitik nicht nach Kassenlage gemacht wird.“

Allein in Bayern gebe es über 60 „eminent wichtige“ Standorte. Zudem ist dem CSU-Chef zufolge ein Drittel der Mitarbeiter der deutschen Rüstungsindustrie im Freistaat beschäftigt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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