CSU droht Griechenland
„Europa ist kein Ort für Dolce Vita-Wirtschaft“

CSU-Generalsekretär Dobrindt will Griechenland aus dem Euro werfen, wenn bei den Neuwahlen Kommunisten oder Radikale gewinnen. Die vereinbarten Bedingungen für Hilfszahlungen seien nicht verhandelbar.
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BerlinVor den Neuwahlen in Griechenland am 17. Juni verschärft die CSU ihren Ton gegenüber Griechenland. „Am Wahltag schlägt die Stunde für den Griechen-Euro! Wenn bei den Neuwahlen die Kommunisten oder andere Radikale gewinnen, wird das Raus aus dem Euro für Griechenland unvermeidlich sein,“ sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt der „Bild-Zeitung“ (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Die vereinbarten Bedingungen für Hilfszahlungen aus dem Euro-Raum seien nicht verhandelbar. „Europa kann und darf es nicht hinnehmen, wenn die griechischen Linksradikalen mit ihrer Ankündigung wahrmachen und einseitig die Rückzahlung von Hilfskrediten stoppen und Reformen abbrechen. Die Griechen haben es in der Hand. Europa muss ein Club der Leistungsstarken und Leistungsbereiten bleiben und kein Ort für finanzpolitischen Schlendrian und Dolce Vita-Wirtschaft.“




Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • 1914!!!!,einfach googeln,"goldmark" und oder oder "inflation 1914-1923!"

  • Wieder eine rote Linie für Herrn Seehofer? Die dann elegant überschritten wird? Was sollen solche unglaubwürdigen Diskussionen?

  • Hallo liebe CSU in Bayern! Die anstehende Landtagswahl scheint die CSU-Stammtische doch etwas nervös zu machen. Da poltert doch Herr Seehofer mal prophylaktisch gerne in die eine oder andere Richtung, zumal die Sympathiewerte von Frau Merkel von Tag zu Tag langsam in den Keller gehen.
    Das kommt davon, wenn man die Meinung des Volkes was die Einführung des Euros oder die Griechenlandunterstützung permanent ignoriert.

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