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CSU-Idee zurückgewiesen: CDU räumt Eigenheimzulage ab

Die CSU will Sozialleistungen für Familien weiter ausbauen und spricht sich für eine Eigenheimzulage aus. Die Schwesterpartei reagiert prompt – und erteilt dem Vorstoß aus Bayern eine Absage.

Die CSU fordert die Wiedereinführung der Eigenheimzulage für junge Familien. Quelle: dpa
Die CSU fordert die Wiedereinführung der Eigenheimzulage für junge Familien. Quelle: dpa

BerlinDie CSU-Initiative zur Wiedereinführung der Eigenheimzulage stößt bei der Schwesterpartei CDU auf Ablehnung. „Ich sehe keine Chance, dass die Eigenheimzulage wiederkommt“, sagte der baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dirk Fischer, am Montag. Er reagierte damit auf einen Vorstoß von CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. Dieser hatte in der Zeitung „Die Welt“ die Wiedereinführung der Eigenheimzulage für junge Familien gefordert.

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„Die Länder werden aber nicht zustimmen, weil sie die Eigenheimzulage kofinanzieren müssen“, betonte Fischer. Zudem habe sich die in der großen Koalition abgeschaffte Eigenheimzulage etwa in Hamburg „als Wegzug-Prämie in das Umland“ erwiesen. „Der Ansatz ist richtig: Wir sollten jungen Familien helfen“, sagte der CDU-Politiker. „Aber dazu gibt es andere, geeignetere Förderinstrumente.“

Die zunehmende Wohnungsverknappung und steigende Mieten in den Ballungszentren dürften ein wichtiges Thema bei der Bundestagswahl und der bayerischen Landtagswahl im September werden. Die SPD hat bereits angekündigt, bezahlbaren Wohnraum zu einem herausgehobenen Wahlkampfthema zu machen.

  • 11.02.2013, 13:26 Uhrmargrit117888

    Die Eigenheimzulage wurde doch vor gar nicht so langer Zeit erst beendet

  • 11.02.2013, 11:25 UhrKommissar

    Anstatt schon wieder neue Förderungen einzuführen, könnte man den betreffenden Familien viel einfacher helfen:

    1. Beschränkung der Grunderwerbsteuer auf max. 3,5% in allen Ländern (Auswüchse bis 5,5% sind der reinste Wucher! - es waren mal 2,0%)

    2. Jeder Mensch darf die erste Immobilie seines Lebens grunderwerbsteuerfrei erwerben.

    Man kann auch ohne Bürokratie gezielt handeln, Stichwort:
    'Entlasten statt Fördern'

    Mittlerweile fressen die Erwerbsnebenkosten beim Immobilienerwerb bei vielen Familien das vorhandene Eigenkapital zum Großteil oder im Extremfall sogar ganz auf!

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