CSU-Landesgruppe
Partei bremst Seehofer-Kritiker in CSU-Personaldebatte

Einen Frontalangriff startete Ex-CSU-Chef Huber am Wochenende auf seinen Nachfolger Seehofer. Die Partei will aber derzeit keine Nachfolgedebatte - Seehofer erfährt Unterstützung.
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MünchenTrotz des Debakels bei der Europawahl muss der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer derzeit keine Nachfolgedebatte fürchten. Die Forderung von Ex-Parteichef Erwin Huber, Seehofers Nachfolge rasch zu regeln, fand am Montag keine öffentlichen Unterstützer.

Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, wies auf Seehofers Verdienste hin: „Ich glaube, wir sollten uns schon auch daran erinnern, dass es Horst Seehofer war und ist, der die CSU wieder erfolgreich gemacht hat“, sagte sie im ARD-„Morgenmagazin“. Mit Seehofer habe die Partei die absolute Mehrheit in Bayern wieder erreicht und auch im Bund gute Ergebnisse erzielt.

Huber hatte im „Spiegel“ gesagt, die „neue Mannschaft“ müsse spätestens bis 2017 stehen. Dazu sagte Hasselfeldt: „Wir haben jetzt 2013. Ich bin dafür, dass wir die Probleme dann lösen, wann wir sie zu lösen haben.“ Auch in der CSU-Landtagsfraktion wurde vor einer „abstrakten Debatte“ über die Seehofer-Nachfolge gewarnt. Derlei Diskussionen seien derzeit fehl am Platz, hieß es übereinstimmend.

Hasselfeldt sagte, den Absturz auf 40 Prozent bei der Europawahl Ende Mai wolle sie „gar nicht beschönigen“. „Das ist ein bitteres Ergebnis, das Anlass gibt nachzudenken: Woran lag es?“ Den Wahlkampf müsse die CSU nun „gemeinsam inhaltlich auch analysieren“. Ihrer Ansicht nach ist dabei eine Auseinandersetzung mit der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD) notwendig, die bei der Europawahl der CSU viele Stimmen weggenommen hatte. „Wir müssen die Wählerinnen und Wähler ernst nehmen, die AfD gewählt haben, die Argumente, die dazu geführt haben. Wir müssen uns damit auseinandersetzen. Aber wir dürfen sie auch nicht überbewerten.“

Neue Chefin der auf fünf Abgeordnete geschrumpften CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament ist die oberbayerische Politikerin Angelika Niebler. Die Vorsitzende der Frauen-Union in Bayern wurde einstimmig gewählt. Der bisherige Europagruppenchef Markus Ferber, der auch diesmal Spitzenkandidat war, verlor nach 15 Jahren seinen Posten. Ein Mini-Comeback gibt es für die frühere Kultusministerin Monika Hohlmeier: Neun Jahre nach ihrem Sturz übernimmt die Strauß-Tochter Nieblers bisherigen Job als Parlamentarische Geschäftsführerin der CSU-Europaabgeordneten.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Dazu sagte Hasselfeldt: „Wir haben jetzt 2013. Ich bin dafür, dass wir die Probleme dann lösen, wann wir sie zu lösen haben.“

    Hat sie tatsächlich 2013 gesagt?

  • Entschuldigung, meine sehr geehrten Damen und Herren

    Die intelligenten Menschen, die Eigentümer von Ländereien, Häusern, Vermögen werden automatisch die AfD

    a) wählen
    b) fördern
    c) unterstützen

    Wer das Volk ausnimmt wie eine Weihnachtsgans und deren Vermögen verplempert, verschenkt, zum Fenster raus wirft, kann der AfD und deren Mitgliedern nicht das Wasser reichen.

    Mit rechts hat das gar nichts zu tun, sondern mit logischem denken. Da hilft es auch nicht die gleiche Leiher immer wieder anzuspielen.

    In Bayern hat die CSU 15 % verloren. In Rothenburg o.d.T. haben aus dem Stand 9 % die AfD gewählt!

    Was bedeutet das? - Leute mit Vermögen und Charakter wehren sich gegen den unbändigen Quatsch der in D und der EU verzapft wird!

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