CSU-Machtkampf
Seehofer bestreitet Drohungen gegen Parteifreunde

CSU-Vize Horst Seehofer wehrt sich gegen Berichte, wonach er belastende Unterlagen gegen Parteifreunde sammle.

HB BERLIN. „Das ist absolut unzutreffend“, sagte der Bundeslandwirtschaftsminister der „Süddeutschen Zeitung“ von Freitag laut Vorabbericht. Ihm sei in den vergangenen Monaten „Vieles über alles Mögliche auf der Welt zugespielt“ worden.

„Ich habe das immer als so widerlich eingestuft, dass ich das weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft verwenden werde“, fügte Seehofer hinzu. Das Magazin „Stern“ hatte den Minister mit den Worten zitiert: „Ich bin gut informiert. Ich weiß viel. Ich habe viel Material.“

Seehofer konkurriert mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber um die Nachfolge des noch bis zum 30. September amtierenden CSU-Chefs Edmund Stoiber. Nach zahlreichen Berichten über sein Privatleben hatte Seehofer mehrfach beklagt, Opfer einer Medienkampagne zu sein.

„Über mich werden fast täglich Spekulationen und Gerüchte verbreitet“, sagte der Partei-Vize der „Süddeutschen Zeitung“. Er würde sich jedoch nie auf das gleiche Niveau begeben. „Deshalb gibt es weder eine Sammlung, noch eine Drohung, noch eine Verwertung dieser Dinge, die mir zugespielt werden.“

Seehofer zeigte sich überzeugt, dass die Auseinandersetzung in den eigenen Reihen bis zum CSU-Parteitag vernünftig und fair bleiben werde. Dies gelte für seinen Konkurrenten Huber ebenso wie für ihn.

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