CSU-Parteitag
Seehofer sieht Missverständnis bei Deutschempfehlung

Zuwanderer sollten „angehalten werden“, in der Familie Deutsch zu sprechen, das stand im Leitantragsentwurf der CSU. Nach Kritik wurde der Passus geändert – laut Parteichef Seehofer, da viele ihn missverstehen wollten.
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NürnbergCSU-Chef Horst Seehofer hat den Wirbel um die von der CSU geplante Deutschempfehlung für Zuwanderer zum großen Missverständnis erklärt - und die Korrektur verteidigt. „Wenn ein Satz anders aufgefasst wird als er objektiv gemeint war, dann ändert man den Satz, das ist eine relativ einfache Sache“, sagte Seehofer am Freitag vor Beginn des CSU-Parteitags in Nürnberg. Der Parteivorstand habe den Satz deshalb am Montag so geändert, „dass er nicht missverstanden werden kann“. „Aber es war nie anders gemeint als es jetzt formuliert ist. Ich kenne niemanden in der CSU, der überlegt oder auch nur in Erwägung gezogen hätte, dass für das Leben in einer Familie jetzt Vorschriften erlassen werden sollen und Kontrollen.“

Im einem Leitantrags-Entwurf für den Parteitag hatte es ursprünglich geheißen, Zuwanderer sollten „dazu angehalten werden, im öffentlichen Raum und in der Familie deutsch zu sprechen“. Am vergangenen Wochenende war die CSU deshalb mit massenhaft Kritik und Spott überschüttet worden. Daraufhin schwächte der Parteivorstand die Formulierung ab. Nun lautet der Satz: „Wer dauerhaft hier leben will, soll motiviert werden, im täglichen Leben deutsch zu sprechen.“

Am Mittag kamen die Delegierten zu Diskussionen in verschiedenen fachpolitischen Foren zusammen. Der Hauptteil des bis Samstag dauernden Parteitags soll nachmittags um 15.00 Uhr beginnen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " CSU-Parteitag: Seehofer sieht Missverständnis bei Deutschempfehlung"

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  • Nun lautet der Satz: „Wer dauerhaft hier leben will, soll motiviert werden, im täglichen Leben deutsch zu sprechen.“

    Das größte Problem für die meisten ausländischen Arbeitssuchenden ist die deutsche Sprache. Ohne gute Deutschkenntnisse gibt es keine Chance auf Arbeit. Keinem Vorarbeiter / Schichtleiter kann zugemutet werden Arabisch, Türkisch oder Russisch zu lernen. Die Entscheidungsträger bei Einstellungen wissen um dieses Problem und verhalten sich entsprechend.

    Ausnahmsweise muß ich der CSU hier Recht geben.
    Nur Qualifikation und Beherrschung der deutschen Sprache erhöhen die Chance auf Arbeit.


    Schönen Abend noch.

  • Einfach nur bekloppt und armselig diese Vorstellung der CSU, aber auch der Politik insgesamt !!!



  • Der Strauss wäre nich so einfach eingeknickt wie es Seehofer immer wieder tut vor der Presse und Merkel.
    Der Seehofer ist halt doch nur ein besserer Bettvorleger dieser Grün-Sozialistischen Bundestagstruppe unter dem Schwarzen-Merkel Napoleon.
    Wird Zeit, dass sich Bayern (CSU) mit der AfD gegen diesen Grün-Sozialistischen marktfeindlichen Merkel-Napoleon (Schwarz,Grün und rot) verbündet.
    Oder will die CSU auch noch mit den Grünen ins Bett steigen?

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