CSU-Politiker erwartet vorzeitiges Ende der Regierung Schröder
Söder kritisiert Pläne für Linkspartei

CSU-Generalsekretär Söder hat die Pläne zur Gründung einer neuen Linkspartei kritisiert. Dies sei das Unwichtigste, was Deutschland jetzt brauche, sagte er.

HB BERLIN. CSU-Generalsekretär Markus Söder hat die Vertreter der geplanten neuen Linkspartei scharf kritisiert. «Mehr Lafontaines tun dem Land nicht gut», sagte Söder am Sonntag im Deutschlandfunk. «Das Unwichtigste, was Deutschland jetzt braucht, ist noch eine Linkspartei, die keinen ökonomischen Sachverstand hat», so Söder. Das verschlechtere die Lage nur, fügte er hinzu. «Ein paar enttäuschte Halbkommunisten oder Gewerkschaftler» würden die Potenziale nicht mehren.

Die Reformen der Bundesregierung gingen nicht weit genug, so Söder. Seine eigene Partei rief er auf, bis zum Ende der jetzigen Regierung, das er noch vor 2006 erwartet, ein klares und handwerklich perfektes Konzept zur Veränderung des Landes vorzulegen.

Am Samstag hatten Gewerkschaftler, linke Sozialdemokraten und andere linke Gruppierungen in Berlin den Verein «Wahlalternative Arbeit & soiale Gerechtigkeit e.V.» gegründet.

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