CSU
Schlechte Karten für Seehofer

Seehofer-Freunde plagen immer mehr Sorgen. Nach miesen Umfragewerten für befürchten Parteifreunde eine zu klare Niederlage im Kampf um den CSU-Vorsitz. Doch der Bundesagrarminister hat auch für diesen Fall schon einen genauen Plan.

HB MÜNCHEN. Er könne auch mit einem Misserfolg umgehen, sagte Seehofer der „Passauer Neuen Presse“. „Ich habe genug Stahlbäder hinter mir, familiär und gesundheitlich, dass ich das aushalte.“ Seine sinkenden Umfragewerte führte Seehofer auf ein „mediales Trommelfeuer“ in der Vergangenheit zurück.

Vor der Abstimmung um den CSU-Chefposten Ende September sei er aber optimistisch: „Umfragewerte können sich ändern. Und kein Kandidat hat im Moment die konstruktive Mehrheit.“

Seehofer sorgt seit Monaten mit seinem Privatleben für Schlagzeilen. Zuletzt hatte sich seine Ex-Geliebte, mit der Seehofer eine Tochter hat, in einem Interview zu der Beziehung geäußert.

Auf dem Parteitag im September werden Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber und die Fürther Landrätin Gabriele Pauli gegen Seehofer antreten. Im Fall seiner Wahl zum Parteichef will er eine drastische Verjüngung der Partei einleiten. Bis 2010 sollten 50 Prozent aller Führungspositionen mit jüngeren CSU-Politikern unter 50 besetzt werden. Die Verjüngung sei dringend notwendig. "Je jünger, desto besser."

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