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15.02.2005 
Kasse will Kosten senken und Behandlung der Patienten verbessern

DAK peilt Beitragssenkung an

Zur Jahresmitte erwägt die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) eine Senkung des Beitragssatzes über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus. Mit dem Ausbau neuer Versorgungsmodelle will die bundesweit zweitgrößte Ersatzkasse Kosten sparen und zugleich die Behandlung der Patienten verbessern. Dies kündigte DAK-Vorstandschef Herbert Rebscher am Dienstag in Hannover an.

HB HANNOVER. Danach ist zum 1. Juli für die rund 4,8 Mill. DAK-Mitglieder eine Beitragssatzsenkung über die gesetzlich vorgeschriebenen 0,9 %punkte hinaus ins Auge gefasst. Angesichts eines Überschusses von 365 Mill. € zum Jahresende 2004 sei eine Senkung von 0,2 bis 0,3 Prozentpunkten denkbar. „Da sind wir ganz guter Dinge“, meinte der DAK-Chef. Der Beitragssatz der DAK liegt bei 14,7 %.

Beim Ausbau der integrierten Versorgung sieht sich die DAK als Marktführer. Darunter ist eine vertraglich abgestimmte Zusammenarbeit von Kasse, Krankenhäusern und Ärzten zu verstehen. Derzeit gebe es 230 solcher Verträge, davon 100 bei der DAK. Die Einsparungen ließen sich derzeit noch nicht beziffern. Im Rahmen der integrierten Versorgung bietet die DAK - etwa für Patienten mit Hüftgelenk-Leiden - „Fall-Manager“ zur Betreuung bei Operation und Reha-Maßnahmen an.

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