"Das wäre mit dieser FDP eine Zumutung für das Land"
Steinbrück schließt Koalition mit der FDP aus

HB BERLIN. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) schließt nach der Landtagswahl am 22. Mai eine Koalition mit der FDP aus. «Auf keinen Fall» könne er sich ein Bündnis mit der FDP vorstellen, sagte Steinbrück der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». «Das wäre mit dieser FDP eine Zumutung für das Land.»

Zu der Möglichkeit einer großen Koalition äußerte er sich zurückhaltender. «Welche Mehrheit möglich ist, entscheiden die Wähler. Wenn dabei herauskommt, dass Rot-Grün weiterregieren kann, dann freue ich mich», sagte er der Zeitung.

Die Grünen hätten heute eine andere Wählerklientel, sagte Steinbrück. Dazu gehöre auch das «gediegene Bürgertum». Zwar habe es mit den Grünen Debatten gegeben, bei den entscheidenden Fragen hätten sich beide Parteien jedoch vernünftige Lösungen verständigt. «Tatsächlich setzen die Grünen ihre Schwerpunkte nicht bei Strukturwandel und Beschäftigung, aber ich bin ein Garant dafür, dass es keine unvernünftigen Entscheidung zu Lasten von Arbeitsplätzen und Wachstum gibt», sagte der SPD-Politiker.

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