
Mainz/BerlinDie rheinland-pfälzische Regierung erwägt nach einem Magazinbericht den Ankauf einer weiteren Steuer-CD aus der Schweiz. Ein Datenhändler habe den Steuerbehörden umfangreiche Daten angeboten, die angeblich detaillierte Angaben über deutsche Kunden eines großen Schweizer Kreditinstituts enthielten, berichtete der "Spiegel" am Sonntag unter Berufung auf Mainzer Regierungs- und Steuerfahnderkreise. Nach ersten Überprüfungen sei die Qualität des Materials ausgezeichnet.
Das Finanzministerium wolle das Angebot indes weder bestätigen noch dementieren. Finanzminister Carsten Kühl habe jedoch mehrfach erklärt, dass er den Ankauf von Steuer-CDs weiter befürworte, wenn sie werthaltig seien. Daran halte der SPD-Politiker fest, solange das umstrittene Steuerabkommen mit der Schweiz weder im Bundesrat noch im Bundestag verabschiedet sei.
Die Schweriner Landesregierung würde von einem Steuerdeal mit der Schweiz nur marginal profitieren. 27 Millionen Euro würde das Abkommen dem Bundesland bringen.
Auch Sachsen-Anhalt bekommt mit 42 Millionen Euro eine vergleichsweise geringe Summe aus der Schweiz.
Falls Schäubles Steuerdeal zustande kommt, fließen 47 Millionen Euro nach Thüringen.
Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) könnte mit 60 Millionen Euro rechnen.
Die 61 Millionen Euro wären für Brandenburg nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, schließlich ist das Bundesland mit 18,1 Milliarden Euro (2010) verschuldet.
Der Stadtstaat Bremen bekäme bei einem deutsch-schweizerischen Steuerabkommen 65 Millionen Euro.
85 Millionen Euro würde das Steuerabkommen in die Kassen des Freistaates spülen.
Vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein soll es keine weiteren Verhandlungen über das Steuerabkommen geben. Nach aktuellen Schätzungen des Finanzministeriums würden 220 Millionen Euro in den Norden der Republik gehen.
251 Millionen Euro gäbe es bei einer Einigung über den Steuerdeal für die Pfälzer.
Die Hauptstadt könnte die 261 Millionen Euro aus dem Steuerabkommen gut gebrauchen.
Die Hamburger Kassen würden bei einem Steuerdeal mit 356 Millionen Euro gefüllt.
Niedersachsen bekäme bei einem Steuerabkommen die stattliche Summe von 604 Millionen Euro.
Hessens Haushalt würde im Falle eines Steuerdeals mit der Schweiz um 781 Millionen Euro entlastet.
Baden-Württemberg gehört zu den drei Bundesländern, die massiv von einem Steuerabkommen mit der Schweiz profitieren würden. 1,285 Milliarden Euro gingen nach Süddeutschland.
Noch besser sähe es für den Freistaat Bayern aus: 1,564 Milliarden Euro würden die Staatsfinanzen stark entlasten.
NRW wählt am 13. Mai und sollte Hannelore Kraft (SPD) gewinnen, könnte sie mit 1,766 Milliarden Euro zusätzlich planen, falls sie das nicht schon tut.
Der Kauf von Schweizer Steuer-CDs verunsichert Steuerhinterzieher und hat zu einem sprunghaften Anstieg der Zahl der Selbstanzeigen bei den deutschen Finanzämter geführt. Das Wirtschaftsmagazin "Capital" berichtete am Sonntag, in den kommenden Tagen werde die Marke von 34.000 Selbstanzeigen überschritten und damit ein neuer Rekord erreicht. Pro Werktag kämen momentan rund 120 Anzeigen hinzu. Der neue Ansturm habe im Juli eingesetzt, als bekannt wurde, dass das Finanzministerium in Nordrhein-Westfalen weitere Schweizer Steuer-CDs gekauft hatte.
Die meisten Selbstanzeigen kämen aus Baden-Württemberg, NRW, Bayern und Hessen. Der Fiskus schätze die Steuereinnahmen durch die Selbstanzeigen auf mehr als 2,5 Milliarden Euro. Hinzu kämen mehr als 500 Millionen Euro, die die Steuerfahnder mit Hilfe der CDs eingetrieben hätten. Insgesamt habe die Finanzverwaltung rund neun Millionen Euro für alle bisher gekauften Daten-CDs ausgegeben.

ne....ich hab aber kein bock soviel zu tippen,drum hab ich vieles fallengelassen

geschieht ihm recht.jaja,deutscher rechtsstaat.Wo die politiker immunität geniessen.wo aus einem wahlkreis demokratisch gewählt 3 oder 4 abgeordnete die bürger im bundestag "vertreten"...die Mrd.verzocken ohne sich rechtfertigen zu müssen. und genau davor bringen die menschen ihr versteuertes Geld weg.
Was heisst hier ehrlich?1.bescheisst jeder so gut es geht.2.jeder versucht den für sich grösstmöglichen Nutzen herauszuziehen,egal wie.
Nochmal:wenn einer 1Mio.hat,soll er dann in riester anlegen dass er 250€ jahresprämie bekommt?
Aber einer der 200€ im Monat anlegt bekommt die riesterprämie geschenkt,die wiederrum an die versicherugsvertreter gelangt,aber egal.
und wer bezahlt die prämie mit?genau derjenige der sein geld schon versteuert ins ausland gebracht hat.
Nochmal:versteuertes Geld im Ausland ist legitim und KEIN Schwarzgeld.selbst Erträge werden besteuert.aber das kapieren die wenigsten Proletarier und Bild-Leser.
Ich weiss von vielen dass die nur kein Bock haben sich zwangsenteignen zu lassen so lang solche polit kasper an der spitze deutschlands stehen die inkompetent,faul,arrogant etc.sind

@Sklave 14.10.2012, 21:16 Uhr
Schrieb:
"Wie man im Internet nachlesen kann, hat sich der mit hohem Lösegeld zum Diebstahl verführte Verkäufer der 1. CD das Leben genommen. Der Tod eines Menschen wird von den Hehlern wie es scheint, billigend in Kauf genommen.
Falls es zu einem 2. CD-Kauf kommt und sich dieser Dieb ebenfalls
das Leben nimmt, ist dieser Kauf nicht weil die Folgen bereits im 1. Fall vorhersehbar, eindeutig unterlassene Hilfeleistung mit Todesfolge?
NEIN, Keinesfalls! Gott sei Dank, haben Sie keinen juristischen Sachverstand zu bieten. Und Delikte werden nicht wegen Suizidgefahr von Amtswegen eingestellt.
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Der Rechtsstaat richtet das deliktische Vergehen und der Mensch selbst zieht ggf. lediglich die Konsequenzen für sein fragwürdiges unlegitimes Handeln...
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Diesen Umstand schätze ich übrigens besonders am Deutschen Rechtsstaat und Justiz! Auf, auf zur Steuerehrlichkeit, dann geht es allen wieder besser... das ist nur gerecht!
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