Die Bundesagentur für Arbeit hat rund 400 unseriöse Arbeitgeber aus ihrer Internet-Jobbörse gelöscht. Nun stellt sich die Frage, ob gegen einige der Arbeitgeber auch juristisch vorgegangen werden kann.
Datenbank-Löschung: Bundesagentur geht gegen unseriöse Arbeitgeber vor
HB NÜRNBERG. Ein Sprecher der Nürnberger Behörde sagte: „Das sind teilweise gar keine Unternehmen, sondern Einzelpersonen, die sich als Arbeitgeber ausgeben und so nach Daten fischen.“ Die Angebote seien aus allen Branchen und allen Regionen gekommen. „Das scheint ein bundesweites Phänomen zu sein. Und es ist nicht so, dass die nur Traumjobs angeboten hätten.“
Nun müsse im Einzelfall geprüft werden, ob dieses Verhalten strafrechtlich relevant sei. „Die entscheidende Frage ist: Gibt es überhaupt Geschädigte?“, erläuterte der Sprecher. Möglich sei etwa, dass die Bewerber mit Geldforderungen verbundene Jobofferten oder Angebote von Kredithaien bekommen hätten. Bislang sei der Bundesagentur aber noch kein entsprechender Fall bekannt.
Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ wurden mehr als 34 000 Arbeitgeber näher überprüft. Datenschützer hatten die laschen Zugangskontrollen zur Jobdatenbank kritisiert, nachdem Mitte November bekanntgeworden war, dass eine Berliner Zeitarbeitsfirma etwa 2 500 Stellenangebote aus unterschiedlichen Branchen in die Jobbörse eingestellt hatte, um an Bewerberdaten für Vermittlungsgeschäfte zu gelangen. Die BA verschärfte daraufhin ihre Kontrollen und prüft seitdem etwa potenzielle Arbeitgeber zunächst mit der zentralen Betriebedatei ab.
Kommentare (1)
Das Arbeitsamt. Was sollen sie halt auch den lieben langen Tag tun.
Ich denke eine Zahlstelle für Arbeitslosengeld, 2000 MA bundesweit sollten dafür ausreichen.
Und der Rest ab in die soziale Hängematte. Dann können private Unternehmen das erledigen, die können das billiger, effektiver und menschlicher. Die Arbeitslosen müssen sich dann nicht mehr in diesem Amt schikanieren lassen.
Wie anders ist es zu erklären, dass von diesem Amt z.B. 62jährige auf Lehrgänge geschickt werden, wo sie Dinge anmalen, miteinander Gesprächskreise bilden usw. Chance auf Vermittlung = 0, oder wenn einer Mutter gesagt wird, dass das Amt nicht Schuld sei, dass sie keine Pille kenne.
Die Aufzählung lässt sich beliebig fortsetzten und jeder hat negative Erfahrungen in diesem Amt, oh sorry Aggentur klingt intelligenter.