Bei Behörden und Kommunen in Deutschland liegen Berge an digitalen Daten. Über eine neue Plattform sollen sie jetzt offen zugänglich gemacht werden. Doch Software-Entwickler kritisieren den Vorstoß als halbherzig.

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  • O-Ton Software-Entwickler
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    Die IT-Spezialisten fordern, dass Behördendaten grundsätzlich den Bürgern zur Verfügung stehen.
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    Genau darum geht es.

    Wir brauchen keinen gläsernen Bürger, sondern einen gläsernen Staat.

    Dazu gehört auch die Offenlegung von Verträgen mit Hoflieferanten.

    Hinter dem Rauchvorhang der "commercial confidentiality" findet nämlich so manche Mauschelei und Patzerei zum Nachteil des Steuerzahlers statt.

  • Na, das ist doch endlich mal etwas, was den Bürgern wirklich hilft und die Transparenz in diesem Staat erhöht, auch wenn mal wieder die deutsche Bürokratie und Gründlichkeit für einen wackeligen, schiefen Einstieg sorgt. Wenn nun die Kritiker in das Projekt eingebunden würden und eigene Vorschläge zur Perfektionierung machen müssten, statt immer nur zu meckern, und die Politik dies Vorschläge dann auch ernsthaft auf Umsetzbarkeit prüft und sich dabei von den kompetenten Kritikern helfen lässt, hätten wir ein feines Lern- und Lehrmodell, wie Demokratie funktionieren könnte.

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