Dauer soll auf zwei Drittel begrenzt werden
Struck will Auslandseinsätze verkürzen

Statt wie bisher ein halbes Jahr sollen Auslandseinsätze der Bundeswehr künftig nur noch vier Monate dauern. Das kündigte Verteidigungsminister Struck an.

HB BERLIN. Die Bundesregierung will Einsätze der Bundeswehr im Ausland um ein Drittel der Zeit verkürzen. Wie Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) der «Welt am Sonntag» sagte, sollen die Einsätze vier statt wie bisher sechs Monate dauern. Die Änderungen sollen in der zweiten Hälfte 2004 in Kraft treten.

Struck sagte zudem eine verbesserte Einsatzversorgung zu. «Mitglieder der Bundeswehr, die bei Auslandseinsätzen zu Schaden kommen, erleiden nach der Neuregelung rechtlich gesehen einen Einsatzunfall», sagte er.

Demnach werden Betroffene oder deren Hinterbliebene finanziell besser gestellt als bislang. Dabei soll keine Rolle spielen, ob es um einen Unfall durch Feindeinwirkung oder aus technischen Gründen handelt. Wie hoch die Leistungen seien, soll laut Struck von Fall zu Fall entschieden werden.

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