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Debatte um die Endlager: Bundesamt für Strahlenschutz könnte Betrieb des Atommülllagers Asse übernehmen

exklusiv Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) schließt nicht länger aus, dass künftig das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) den Betrieb des maroden Atommülllagers Asse übernimmt.

BERLIN. Das sagte sie dem Handelsblatt (Mittwochsausgabe) mit Blick auf einen entsprechenden Vorstoß von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD). Damit ginge zugleich die Verantwortung für das Forschungsbergwerk aus ihrem Ministerium auf das Umweltministerium über, bei dem das BfS angesiedelt ist.

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Bisher betreibt das Helmholtz-Zentrum München den Salzstock Asse, dessen Mehrheitseigner das Bundesforschungsministerium ist Neben dem Bundesamt für Strahlenschutz "gibt es aber mindestens zwei weitere mögliche Betreiber", sagte Schavan. "Ziel muss in jedem Fall eine Verbesserung sein."

Am Donnerstag wollen Schavan und Gabriel entscheiden, wie es mit Asse weitergehen soll. Die Unionspolitikerin verwahrte sich zugleich dagegen, "dass Asse in der generellen Debatte um die Endlager benutzt wird". Zumindest Gabriel "tut das auch nicht", nahm sie den SPD-Kollegen in Schutz. Andere Unionspolitiker werfen dem Umweltminister vor, er verwende die Probleme in Asse als Munition in seinem Kampf gegen längere AKW-Laufzeiten.

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