Im Zusammenhang mit dem Krisentreffen einiger EU-Finanzminister zu Griechenland wird Kritik an der Bundesregierung laut. Für Unmut sorgt, dass Deutschland die jüngsten Spekulationen wohl mit ausgelöst hat.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Allein der Ton dieses Chatzimarkakis, ist ja schon mehr als despotisch.
    Merkel soll gefälligst Konsequenzen ziehen, heißt doch, Merkel aht alle rauszuschmeißen, die anderer Meindugn sind.
    Der Kerl hat wohl vergessen, dass wir in einer Demokratie (noch) leben.
    Der Typ vertritt doch angeblich detusche Interessen? Abr so ist das eben mit so einien Zuwanderern die sich in die deutschen Parteien drängen, sie vertrten nämlich keineswegs deutsche Interessen

  • Eine Durchstecherei an die Presse ist für Chatzimarkakis, der selbst vor allem durch Pressearbeit und weniger durch Gremien- und Sacharbeit bekannt geworden ist, natürlich ganz schlimm, da dadurch das übliche Verfahren duchkreuzt wird, mit dem bisher alle Griechenland-Hilfen beschlossen wurden: Lügen bis zum Geht-nicht-Mehr, und dann über Nacht das genaue Gegenteil von dem beschließen, was man vorher angekündigt hat. (Wir erinnern uns alle daran, wie der - damals - 500-Milliarden-Rettungsschirm IN DER NACHT VOR DER NRW-LANDTAGSWAHL im Europäischen Rat durchgepaukt wurde, nachdem vorher monatelang behauptet wurde, einen derartigen Rettungsschirm werde es nie geben.
    Betrogen werden darf nach Chatzimarkakis offenbar immer nur einer: der Bürger.

    Chatzimarkakis kommt übrigens aus einem der strukturschächsten Bundesländer, in dem man sich freuen würde, wenn der dort gewählte FDP-Abgeordnete sich auch einmal hörbar für saarländische Interessen einsetzte. Aber bei anderen Themen als bei Griechenland ist von Chatzimarkakis nicht viel zu hören, wenn er nicht gerade seinem bereits angeschlagenen Ex-Parteichef Westerwelle hinterruft, "igitt" zu sein.

    Was genau an Chatzimarkakis Vorstellungen zur Dauer-Subventionierung Griechenlands liberal sein soll, weiß er wahrscheinlich nicht einmal selbst. Das könnte haargenau so aus dem Programm einer sozialistischen Partei stammen.

    Vielleicht kommt die saarländische FDP irgendwann noch einmal selbst darauf, dass ihr mit einem EU-Abgeordneten, der weder liberal ist noch in erster Linie für das Saarland eintritt, wenig gedient ist.

    Warum das Handelsblatt einem zweitrangigen EU-Parlamentarier derartigen Raum zu allen Griechenland-Fragen einräumt, bleibt das Geheimnis des Brüsseler HB-Büros, dass sich damit langsam lächerlich macht.

  • Die absolute Gedächtnislosigkeit scheint eine Schlüsselqualifikation für Berufspolitiker zu sein. Aber Deutschland war auch vor dem Euro eine Exportnation. Die Fehlkonstruktion Euro entspringt dem albernen Wunsch mancher Spitzenpolitiker für "Staatsmänner gehalten" zu werden. Das gilt nicht allein für Kohl, sondern auch für den unter Heiligsprechung leidenden H.Schmidt. Das dürfen wir jetzt auslöffeln. Natürlich muss Griechenland aus dem Euro raus. Und jeder Tag Abwiegeln, Leugnen und damit Verschieben macht die Sache noch viel teurer.

  • Griechenland hat sich durch Lügen die Mitgliedschaft in der EU erschlichen und hat dann als Mitglied durch falsche Finanzzahlen die anderen Partner betrogen.
    Schade nur, dass keine EU-Behörde dies gemerkt haben will und nun soll z.B. Deutschland für diese kriminellen Machenschaften aufkommen.
    Liebe Grichen, verkauft Euer Tafelsilber und versucht auf diesem Weg wenigstens einen Teil Eurer Sünden wieder zu tilgen, danach kann man auf die Unterstützung der Anderen hoffen.

  • Es ist immer leicht, über das Geld der Mitbürger mit flotten Sprüchen zu diskutieren. Als dt. Volksvertreter sollte Chatzimarkakis auf Ausgewogenheit bedacht sein. Schließlich gehört er auch zu jenen, die die EU in schwere Wasser manöveriert haben. Die tw. abstrusen Euro-Debatten lenken davon ab.

  • Der Chatzimarkakis ist ein Wasserträger griechischer Interessen. Das ist kein liberales FDP-Mitglied. Er hat kein Problem damit, dass die Geberländer für Griechenlands Wohlstand zahlen.
    Schön aber, wie prominent das HB über Chatzimarkakis infomiert. Damit ist wenigstens sichergestellt, dass die FDP unter 5% bleibt. Und so bleibt es dann auch. Eine gute Entwicklung für Deutschland, weil damit endlich Platz für eine wahrhaft liberale Partei entsteht.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%