Demonstrationen
Demos gegen Rechts in Mainz und Hannover

Gegen einen geplanten Aufmarsch von Rechtsextremisten zum „Tag der Arbeit“ sind am Freitagvormittag in Mainz hunderte Menschen auf die Straße gegangen.

dpa MAINZ/HANNOVER. Gegen einen geplanten Aufmarsch von Rechtsextremisten zum "Tag der Arbeit" sind am Freitagvormittag in Mainz hunderte Menschen auf die Straße gegangen.

An einem Demonstrationszug des Bündnisses "Rheinhessen gegen Rechts" durch die Innenstadt nahm auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) teil. An einem anderen zentralen Platz der Landeshauptstadt sammelten sich Teilnehmer der Initiative "Mainz stellt sich quer". Zu den Gegendemonstrationen hatten Parteien, Gewerkschaften und Initiativen aufgerufen. Die Polizei rechnete mit mindestens 2 000 Demonstranten in Mainz. Die Rechtsextremisten wollten ihren Aufmarsch gegen Mittag am Hauptbahnhof beginnen.

Mehrere hundert Menschen demonstrierten am Vormittag auch in Hannover mit einem Sternmarsch friedlich gegen Rechtsextremismus. Nachdem das Bundesverfassungsgericht eine Neonazi-Kundgebung in der niedersächsischen Landeshauptstadt endgültig verboten hatte, war es in der Nacht zum 1. Mai überall ruhiggeblieben. Die Polizei zeigte massive Präsenz. "Es ist alles ruhig", sagte ein Sprecher am Morgen.

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