Der neue Vorstandsvorsitzende könne ausa Wirtschaft oder Politik kommen
Arbeitgeber warnen vor Schnellschuss

Die Arbeitgeber haben vor einem „Schnellschuss“ bei der Nachfolgeregelung des gescheiterten Chefs der Bundesagentur für Arbeit (BA), Florian Gerster, gewarnt. Bei der Auswahl komme es „auf ein sehr hohes Maß an Konsens“ an.

HB DRESDEN. „Es wäre schön, wenn wir bis zur nächsten normalen Sitzung des BA-Verwaltungsrates so weit wären“, sagte Peter Clever, Vizechef des Gremiums, der „Sächsischen Zeitung“ (Dresen/Montag). „Aber man muss jetzt wirklich darauf achten, die richtige Persönlichkeit zu finden.“ Gelinge das bis zur Sitzung am 6. Februar, sei es gut, “aber das ist kein fixer Termin“.

Bei der Auswahl komme es „auf ein sehr hohes Maß an Konsens“ an. Im Vordergrund müsse „die Fachkompetenz und das Vertrauen“ bei Arbeitgebern, Arbeitnehmern und der öffentlichen Hand stehen. „Eine Persönlichkeit, die gewährleistet, den Reformprozess mutig fortzusetzen und Vertrauen nach innen zur Selbstverwaltung und zu den Mitarbeitern aufzubauen, daran werde ich die Suche messen“, sagte Clever.

Zur Aufforderung von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement, die Wirtschaft solle sich bei der Suche in der Pflicht fühlen, sagte Clever: „Man sollte jetzt nicht von vornherein irgendwelche Ausschlusskriterien formulieren.“ Der neue Vorstandsvorsitzende könne eine Persönlichkeit sei, die aus der Wirtschaft oder der Politik komme. „Ich schließe da nichts aus.“

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