Der SPD-Generalsekretär hatte keine Angst vor Abwahl auf Parteitag
Scholz will bis 2006 im Amt bleiben

SPD-Generalsekretär Scholz will bis 2006 im Amt bleiben. Trotz interner Kritik halte er an diesem Vorhaben fest, sagte er im Vorfeld des SPD-Parteitages in Bochum.

HB BERLIN. SPD-Generalsekretär Olaf Scholz hat kurz vor dem Bochumer SPD-Parteitag seine Absicht bekräftigt, bis zur Bundestagswahl 2006 im Amt zu bleiben. Er wolle "als Generalsekretär mithelfen, ein neues Programm zu entwickeln und die nächsten Bundestagswahlen zu gewinnen", sagte Scholz dem Berliner «Tagesspiegel am Sonntag». Angst vor einem schlechten Ergebnis bei der Wahl am Montag habe er nicht. "Als Generalsekretär bin ich per Arbeitsvertrag zur Genügsamkeit verpflichtet. Ich bin sicher, dass viele wissen, wie kompliziert die Lage ist", sagte Scholz, der sich in den vergangenen Wochen wegen seiner Amtsführung immer wieder interner Kritik ausgesetzt sah.

Scholz galt für den Fall einer Regierungsumbildung bislang als möglicher Kandidat für einen Ministerposten. Unter anderem wurde spekuliert, er könne das Innen- oder das Verkehrsressort übernehmen.

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