Deutliche Mehrheit
Verdi-Mitglieder stimmen für Tarifvertrag

Die Verdi-Mitglieder haben per Urabstimmung den Weg für einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst frei gemacht.

HB BERLIN. Für das Tarifergebnis stimmten 83,5 Prozent, teilte der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft, Frank Bsirske, am Montag in Berlin mit. Nach 14 Wochen mit teils massiven Streiks hatten sich Gewerkschaften und Bundesländer am 19. Mai auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Er gilt für die Bediensteten in 14 Bundesländern außer Hessen und Berlin.

„Damit ist der Streik beendet und die Arbeit wird wieder aufgenommen“, sagte Bsirske. Der Kompromiss sieht neben einer zumeist längeren Wochenarbeitszeit Einmalzahlungen sowie von 2008 an eine Einkommenserhöhung von 2,9 Prozent vor.

Bsirske kritisierte die Ärztegewerkschaft Marburger Bund, die eine Übernahme des Abschlusses für die Mediziner an Universitätskliniken strikt ablehnt. „Wir gehen davon aus, die Tarifeinheit in den Krankenhäusern hergestellt zu haben“, sagte Bsirske. Er begrüßte, dass die Arbeitgeber dies genau so sähen.

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